Kaiserslautern
Tischtennis: Für den ASV Sembach ist erst im Viertelfinale Schluss

Mit dem Einzug ins Viertelfinale glänzten die Tischtennisspieler des ASV Sembach bei den deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen im oberbayrischen Gaimersheim. In der Herren C-Klasse (Kreisligen) überzeugte das Team aus Sembach, bekam erstmalig in der jungen Tischtennisgeschichte des Vereins seine Grenzen aufgezeigt. Nicht rund lief es bei den Teams der TSG Kaiserslautern.
Durchaus gehörte der ASV Sembach mit seinen auf Pfalzliganiveau spielenden Akteuren in der Herren-C-Klasse bei dem von Donnerstag bis Sonntag andauernden Turnier zu den Mitfavoriten. Dass es jedoch ein schweres Unterfangen sein würde für den Pfalz- und Bezirkspokalsieger, zeigte die Partie gegen den Köpenicker SV Ajax (Berlin), der dem ASV bei der 1:4-Niederlage doch die Grenzen aufzeigte. Mit Nachwuchsspieler Elias Langhoff in den Reihen war jedoch das bis dahin Erreichte – Sembach siegte gegen den Rellinger TV (Hamburg), Stahl Magdeburg und den TuS Engter (Niedersachsen), der jeweils mit 4:1 besiegt wurde – ein großer Erfolg. Denn mit dem zweiten Gruppenplatz erreichte das Team um Mario Krieg, Sascha Schwager und Langhoff die K.o.-Runde. Dort wird dann Kreisligen-Tischtennis auf Pfalzliganiveau präsentiert. Gegen den hessischen TSV Breitenbach unterlag Sembach mit 0:4 im Viertelfinale, hatte aber durchaus gute Chancen, sich durchsetzen. Mario Krieg unterlag Sebastian Dung, Elias Langhoff verlor gegen Ufuk Kalem und das Doppel Krieg/Schwager musste sich gegen Michael Krause/Ufuk Kalem jeweils im Entscheidungssatz geschlagen geben.
TSG-Damen starten gut, scheiden aber in der Vorrunde aus
Die Damen von der TSG Kaiserslautern starteten in der A-Klasse gut ins Turnier. Gleich zum Auftakt wurde der SSV Ahlsdorf (Nordrhein-Westfalen) mit 4:0 besiegt. Jana Porten, Fabienne Forse sowie das Doppel Nicola Longard/Jana Porten siegten jeweils deutlich in drei Sätzen. Danach gab es jeweils 1:4-Niederlagen gegen die TTF Bönen (Nordrhein-Westfalen), TSV Herrlingen (Baden-Württemberg) und den TTC Mühlheim-Urmitz/Bahnhof (Rheinland). Mit 2:6 Punkten aus den Vorrundenspielen war die TSG als Gruppenvierter erwartungsgemäß gescheitert. Denn in der höchsten Verbandsspielebene wird zumindest auf Oberliga-, teils gar auf Regionalliganiveau gespielt.
Gar nicht antreten konnten die Herren der TSG Kaiserslautern. Die Pfalzliga-Garde der TSG hatte gehörig Pech. So hatte Jan Kämmerer nach Auskunft von TSG-Akteur Christopher Enders mit einer Schulterverletzung, die er in der Vorbereitung erlitten hatte, zu kämpfen, Mohammad Mahmoud fehlte erkrankt, Ahmed Elmahdy weilt derzeit in Ägypten. „Also nur ich konnte spielen, mussten dann leider absagen“, bedauerte Enders das Fehlen bei den nationalen Meisterschaften der A-Klasse.