Handball Testspiel gegen die Eulen: Beim TuS Dansenberg ist alles im Zeitplan

Seine Gegenspieler gehen Jonas Dammbach vom TuS Dansenberg an den Kragen. Rechts Sebastian Trost von den Eulen Ludwigshafen.
Seine Gegenspieler gehen Jonas Dammbach vom TuS Dansenberg an den Kragen. Rechts Sebastian Trost von den Eulen Ludwigshafen.

Dansenbergs Trainer Thomas Weber war „nicht unzufrieden“, als er nach dem Spiel gegen die Eulen Ludwigshafen Bilanz zog. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hatte sein Team gegen den Drittligisten getestet und unterlag lediglich mit 28:34 (12:15).

„Wir sind jetzt in der Vorbereitung. Natürlich gibt es noch ein paar Sachen, die man besser machen muss.“ Für die Eulen sei es das erste Testspiel gewesen. Das Team habe ebenso durchgewechselt wie er seine Mannschaft. Aber sein Team sei „da, wo es sein soll.“ Der Schwerpunkt der Vorbereitung liege bisher ausschließlich auf Abwehr und Tempogegenstößen. „Wir haben noch nichts für den Angriff gemacht.“ Dafür habe sein Team es „ganz ordentlich gemacht“, auch wenn manches noch mit Fehlern behaftet sei.

Weber wechselte durch wie bei allen Vorbereitungsspielen bisher, in denen er viel ausprobiert, „6-0, 5-1, wer mit wem“. Die Mannschaft arbeite gut mit. „Sie unterhalten sich auch nach dem Spiel miteinander, sprechen viel. Das könnte, wenn es so weitergeht, eine harmonische Truppe werden“, formuliert er es vorsichtig.

Aus Fehlern lernen

Der Trainer versucht auch den Nachwuchsspielern immer wieder Einsatzzeit zu geben. Dass in Anbetracht der Tatsache, dass die drei Jüngsten gerade einmal 18 Jahre alt sind, „die Sterne noch nicht in den Himmel wachsen“ sei klar, „aber sie sind engagiert dabei“, machten bei den Einsätzen ihre Fehler, aber nur wer spiele, könne auch Fehler machen und wer Fehler mache, könne daraus lernen.

In den fünf Tests bisher habe die Mannschaft ihre Aufgabe erfüllt: So wenig Gegentor wie möglich zulassen. Am Angriff werde erst zu einem späteren Zeitpunkt der Vorbereitung gearbeitet, erklärte Weber. Gegen die Eulen sei es darum gegangen, gegen eine stärkere Mannschaft eine gute Abwehr zu stellen und einfache Tore zu werfen. „Das hat zum Teil sehr gut geklappt.“ Sein Team sei zwar nicht so gut ins Spiel gekommen, aber später sogar in Führung gegangen. „Dass leichte, einfache Fehler dann von einem Zweitligisten direkt bestraft werden, ist klar“, erklärt er, warum er mit dem Ergebnis ganz gut leben kann.

Thomas Weber freut sich, dass sein Team zusammenwächst. „Wir haben für die kurze Zeit, die wir zusammen trainieren, gut zusammengearbeitet und miteinander agiert. Der Feinschliff kommt noch. Natürlich habe ich ein paar Fehler gefunden.“

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