Kaiserslautern Team der Puppenbühne in neuer Formation

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In neuer Formation ist das Team der Puppenbühne des Polizeipräsidiums Westpfalz nach der Sommerpause gestartet. Neu dabei sind Yvonne Morzik und Melanie Paul. Sie komplettieren nun mit Alois Wirtz und Claudia Bauspieß die Riege der Puppenspieler.

Klaus-Dieter Brehm, der die Puppenbühne als „Gründungsmitglied“ zusammen mit Alois Wirtz aufgebaut hat und vom ersten Auftritt an dabei war, ist in den Ruhestand gegangen. Für die beiden „Neuen“ hieß es, sich in dem nicht alltäglichen Metier einzufinden. Nach den Lehrgängen für Puppenführer und dem Einstudieren und Proben der Stücke, gab es in der neuen Formation bereits erste kleinere Auftritte beim „Tag des Kindes“ in Kaiserslautern und in einem Kindergarten in Bann in der vergangenen Woche. Am Dienstag stand nun mit der Aufführung vor einer großen Schülerschar im katholischen Pfarrheim in Weilerbach der erste „offizielle“ Auftritt in der neuen Besetzung an. „Es hat alles prima geklappt“, war das Puppenführer-Quartett nach dem Auftritt rundum zufrieden. Ihre Premiere hatte die Puppenbühne im November 2006. Seitdem schreibt sie ihre eigene Erfolgsgeschichte. Das Team absolviert jährlich rund 100 Auftritte und erreicht damit mehrere tausend Kinder und Erwachsene. Gezeigt wird das Stück „Peter sagt Nein“, in dem es um sexuellen Missbrauch von Kindern geht und Kinder lernen sollen „Nein“ zu sagen, wenn ihnen jemand zu nahe kommt. In dem Stück „Peter und Rrrrrudi“ werden Themen aus der Verkehrsprävention behandelt. Dass die Kinder die „Lerninhalte“ durch das spielerische Element des Puppenspiels besser aufnehmen, sich merken und daran orientieren, belegen wissenschaftliche Studien. Zahlreiche positive Rückmeldungen, die das Team der Puppenbühne von den Kindergärten und Schulen bekommt, sprechen für sich. Als Anerkennung wird den Puppenbühnen der fünf rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien im November der Deutsche Kinderschutzpreis verliehen. (red)

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