Tennis
TC RW-Damen hoffen auf den Aufstieg
„Ich war heute sehr zufrieden“, freute sich die 17-jährige Lucy Lascheck vom TC RW über den deutlichen Erfolg ihres Teams, zu dem auch sie selbst beigetragen hatte. In der Spitzenpartie gegen Lauderts Janina Helmerich hatte sie mit Blick auf das deutliche Ergebnis (6:1, 6:1) erhebliche Vorteile. „Ich musste mich erst mal an ihr Spiel gewöhnen“, meinte Lascheck zu ihrer Gegnerin. Sie achtete auf etliche Besonderheiten im Spiel. „Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass ich ihr besser auf die Vorhand spiele“, sagt die Rot-Weiß-Topakteurin, die die Partie am Ende im Griff hatte. Einzig Marie-Louise Bugera, Tochter des ehemaligen Fußballprofis des 1. FC Kaiserslautern, Alexander Bugera, musste im Einzel eine Niederlage hinnehmen. „Die Gegnerin war sehr gut, das habe ich dann später auch im Doppel gemerkt“, meinte Lascheck über Lauderts Lena Lauderbach. Leonie Leister, Klara Janackova, Liv Röstel und Nike Lenz gelangen in der Folge klare Zweisatzerfolge, die bereits nach den Einzeln den nächsten Saisonsieg für Kaiserslautern sicherten. Im Doppel mussten sich im Anschluss nur noch Lascheck/Bugera gegen Helmerich/Lauderbach mit 3:6 und 5:7 geschlagen geben.
Hoffen auf den Aufstieg
Mit dem 7:2-Erfolg gegen Laudert hat Kaiserslautern zumindest seine Pflichtaufgabe erfüllt. „Ich habe auf jeden Fall noch Hoffnung, dass wir aufsteigen können“, sagt Lascheck. Wenn der BASF TC Ludwigshafen am kommenden Wochenende gegen den TC Laudert verliert, könnten die Rot-Weißen am 19. September bei ihrem abschließenden Saisonspiel mit einem Sieg gegen den TC Mühlheim-Kärlich, bei derzeit zwei Minuszähler mehr, noch an den Anilinstädtern vorbeiziehen. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir unsere Partie gewinnen“, glaubt Lascheck an ihr Team.
Spannende Duelle
Viel mehr Spannung geht nicht: Beim 5:4-Sieg der Pfalzliga-Damen des 1. TC Weilerbach ging es gleich in sieben Partien über den Champions-Tiebreak. Nur zweimal gab es in der gesamten Partie gegen den Tabellenvierten vom TC Weiss-Rot Speyer 2 knappe Begegnungen, diese jedoch waren überdeutlich. So siegte Spitzenspielerin Isabelle Popma mit 6:0 und 6:0 gegen Speyers Janina Haitz. Das Kontrastprogramm aus Sicht der Weilerbacher gab es beim 0:6 und 0:6 von Laura Fett gegen Nina Golfier. Zweimal, gleich zu Beginn, ging es über die volle Distanz, als Luisa Müller und Jacqueline Deiler den Vorsprung des 1. TCW auf 3:0 ausbauten. Doch die gefühlte Vorentscheidung war schnell dahin, als Lena Sprengard und Lina Becker sich knapp in drei Sätzen geschlagen geben mussten.
Bei Becker ging es im dritten Durchgang gegen Speyers Eli Lingenberg, nachdem sich die Weilerbacherin nach verlorenem ersten Durchgang noch mal zurückgekämpft hatte, sogar in die Satzverlängerung. In dieser musste sich Becker der Domstädterin jedoch mit 9:11 beugen. Sprengard hingegen hatte den ersten Satz gewonnen, musste sich nach deutlich verlorenem zweiten Satz (2:6) im Champions-Tiebreak mit 7:10 geschlagen geben.
Alles offen
Nach den Einzeln stand es somit 3:3; es war schlichtweg alles offen. Ausgeglichen stellte Speyer seine Doppel. Die Niederländerin Popma spielte an der Seite von Lina Becker und musste sich mächtig strecken, um nach dem 5:7 im ersten Satz in den folgenden Sätzen mit einem 6:1 und 10:8 noch den Sieg zu sichern. Nachdem auch Müller/Sprengard sich abermals in drei Durchgängen geschlagen geben mussten, sicherten Jacqueline Deiler und Saskia Budick den Erfolg mit einem 2:6, 6:3 und 10:1-Sieg und machten den fünften Saisonsieg perfekt. Mit 10:0 Punkten liegt Weilerbach weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Meisterschaft, hat jedoch noch die Partien gegen die Spitzenteams vom TC Rot-Weiß Kaiserslautern und dem TC Park Siegelbach auf dem Programm, die im September ausgetragen werden.