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SV Steinwenden und TuS Hohenecken kämpfen ums Ticket für die fünfte Pokalrunde
Das Spiel des SV Steinwenden bei Jahn Zeiskam war ein typisches 0:0- Spiel: wenig attraktiv für die Zuschauer und wenig zwingende Aktionen auf beiden Seiten. Obwohl das Team von Trainer Daniel Meisenheimer nicht seine stärkste Saisonleistung zeigte und in dieser Partie mit mehr Einsatz vielleicht sogar mehr als nur ein Punkt möglich gewesen wäre, kehrte der SVS nicht unzufrieden aus der Südpfalz zurück. „Das Unentschieden geht so in Ordnung. Zeiskam hatte die bessere erste Halbzeit, wir kamen in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel. Wenn wir am Schluss unsere Chancen nutzen, können wir sogar als Sieger vom Platz gehen. Aber wir haben kein Gegentor kassiert, einen wichtigen Auswärtspunkt geholt und sind zufrieden“, lautet das Fazit von Trainer Meisenheimer.
Nochmals Impulse gesetzt
Zeiskam war schlecht in die Saison gestartet, zeigte aber zuletzt beim Unentschieden gegen Idar-Oberstein seine Qualität. In der ersten Hälfte hatte Jahn in einem ausgeglichenen Spiel die besseren Torgelegenheiten, doch SVS-Torhüter Even und seine Abwehr hielten das 0:0. In der zweiten Hälfte kam der SVS besser in die Zweikämpfe, ohne jedoch im Strafraum für Gefahr zu sorgen. Da auch die Gastgeber wenig gelungene Aktionen in der Offensive hatten, verflachte das Spiel. Meisenheimer setzte mit einem Dreifach-Wechsel in der 70. Minute nochmals Impulse und wäre damit fast erfolgreich gewesen. Steinwenden hatte nun mehrere gefährliche Aktionen, doch Torhüter Kai Anschütz parierte glänzend gegen Elias Schulze, und wenig später verfehlten Maximilian Hell und Andre Forsch nur knapp das Tor. So blieb es beim insgesamt gerechten 0:0.
Optimistisch in die Neuauflage
Der SVS geht optimistisch in die dritte Neuauflage des Derbys gegen den TuS Hohenecken. Nach dem Sieg in der Liga führte Steinwenden zur Halbzeit des abgebrochenen Pokalspiels durch ein Tor von Elias Schulze mit 1:0. „Wir ziehen natürlich Selbstbewusstsein aus den letzten Spielen und haben gegen den TuS in drei Halbzeiten ja schon gezeigt, dass wir den Gegner schlagen können. Trotzdem wissen wir, um was es in diesem Pokalspiel für beide Mannschaften geht und dass es gegen die starke Offensive des TuS nicht einfach wird“, so Meisenheimer.
Mit anderer Körpersprache
Steinwenden siegte im Punktspiel gegen den TuS vor allem aufgrund seiner kämpferischen Stärke und der Effektivität im Abschluss. Im Pokalspiel schaffte es Hohenecken nicht, ein Rezept gegen diese Spielweise zu entwickeln, und lag deshalb erneut verdient zurück. Das soll sich in der Neuauflage ändern. „Wir müssen diesmal alleine schon von der Körpersprache anders auftreten. Wir sind spielerisch sicher nicht die schlechtere Mannschaft, haben es aber in diesen beiden Spielen gegen Steinwenden überhaupt nicht auf den Platz bringen können. Nach unserem guten Spiel in Mainz müssen wir jetzt mit breiter Brust auftreten, um im Pokal bestehen zu können“, appelliert TuS-Trainer Benny Hassenfratz an sein Team. Auf den Sieger wartet in der fünften Runde ein Derby-Heimspiel gegen den SV Hermersberg.