Nachspielzeit RHEINPFALZ Plus Artikel SV Katzweiler stürmt von Sieg zu Sieg

Er verteidigte gut und schoss den SV Katzweiler mit 1:0 in Führung: Sandro Schröder (rechts).
Er verteidigte gut und schoss den SV Katzweiler mit 1:0 in Führung: Sandro Schröder (rechts).

Zum sechsten Mal in Folge gewann das Team von Trainer Alexander Gauch in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz. Eine tolle Erfolgsgeschichte, die fortgesetzt werden soll.

Auch wenn der SV Katzweiler keine Rolle in Sachen Meisterschaft spielt, so ist er in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz aber die Mannschaft der Stunde. Am Wochenende setzte er mit dem 3:0 bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben seine eindrucksvolle Siegesserie fort, gewann zum sechsten Mal in Folge. Es sei ein toller Auftritt seines Teams gewesen, sagt Alexander Gauch und spricht vom „besten Spiel“ der Seinen in dieser Runde. Aber der Trainer des SVK und seine Mannschaft waren in dieser Saison nicht nur auf der Sonnenseite. Bevor die Gauch-Truppe ihren furiosen Siegeszug startete, befand sie sich nach sechs Niederlagen in Serie in einer ganz schwierigen Lage. In der Winterpause habe er „viel gegrübelt“, wie er seine Elf wieder auf Erfolgskurs bringen könne, erzählt Gauch. Er sei seiner „Linie treu geblieben“ und habe so sein Team aus der Krise geführt. Das er ein gutes Händchen hat, zeigte er im Spiel gegen Waldfischbach. Da ließ er Sandro Schröder, der in den Wochen zuvor auf der Bank gesessen hatte, von Anfang an spielen. Und der Verteidiger erfüllte nicht nur seine Abwehraufgaben, sondern erzielte in der 22. Minute den Führungstreffer zum 1:0. Im eigenen Sechzehner leitete er den Angriff ein, stürmte mit nach vorne und kam dann im gegnerischen Strafraum im Stile eines Mittelstürmers zur Sache. War das Spiel am Sonntag das bisher beste des SVK, so heißt das ja nicht, dass es nicht noch besser geht. Am kommenden Sonntag bietet sich der Gauch-Truppe die Chance, ihre Leistung zu toppen. Da gastiert sie beim Tabellenführer TSG Trippstadt. „Wir freuen uns darauf, uns mit der besten Mannschaft der Liga messen zu können“, sagt Alexander Gauch und dabei klingt viel Selbstbewusstsein mit.

SV Mackenbach Das Double im Visier

In der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern liefern sich der VfB Waldmohr und der SV Mackenbach ein Kopf-an-Kopf-Rennen in puncto Meisterschaft. Eine schwierige Aufgabe musste der SVM am Wochenende lösen; er trat beim Ligadritten SG Oberarnbach an. Zunächst sah es nach einem glatten Sieg der Mackenbacher aus. Sie gingen mit 2:0 in Führung, kassierten dann aber vor der Pause durch „einen Sonntagsschuss“ den Gegentreffer zum 1:2, und in der 81. Minute gelang der SG auch noch das 2:2. Ein Tor, das eigentlich nicht hätte zählen dürfen. „Denn der Ball war vorher einen Meter im Aus“, schildert Mackenbachs Spielertrainer Heiko Batista Meier die Szene. Aber der Schiri sah es anders, und es stand 2:2. Was dann folgte, macht Batista Meier Mut, dass sein Team am Ende den Titel gewinnen wird. „Meine Mannschaft hat da ihre Qualität gezeigt“, sagt der Spielercoach. Zunächst war es Florian Gashi, der nach einem Konter den SVM erneut in Führung schoss (86.). Und nur zwei Minuten später kam auch noch Heiko Batista Meier zur Sache, und der SVM gewann mit 4:2. „Wir werden weiter Vollgas geben“, sagt der Mackenbacher Spielercoach, der nach dem Gewinn des Kreispokals die Saison mit dem Double krönen will.

FV Ramstein Ein schönes Gefühl

Jonas Jung ist noch immer ein Meister des ruhenden Balls. In der Landesligapartie gegen Hackenheim demonstrierte der Spielertrainer des FV Ramstein einmal mehr seine Klasse als Freistoßschütze. Aus 20 Metern schoss er den Ball elegant zum 1:1 ins Tor der Gäste. „Ich wollte dieses Freistoßtor unbedingt erzielen“, sagt Jung, für den es „ein schönes Gefühl war, wieder getroffen zu haben“. Wohl alle, die seine Leidensgeschichte kennen, werden ihm dieses Tor gegönnt haben. Nach einem Kreuzband- und Außenbandriss musste der Spielertrainer eine schlimme Zeit durchmachen. Sieben Monate war er ohne Ballkontakt. Allein absolvierte er sein Reha-Training, und oft hatte er das Gefühl, „dass es nicht vorwärts geht“. Ohne ihren Spieltrainer lief es für die Ramsteiner in dieser Runde nicht gut. Sie verloren viele Spiele, auch das gegen Hackenheim (1:4) und stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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