Kaiserslautern Streik: Keine Busse in der Stadt, im Kreis viele Ausfälle am Freitag erwartet

Sämtliche Busse der SWK bleiben am Freitag auf dem Betriebsgelände.
Sämtliche Busse der SWK bleiben am Freitag auf dem Betriebsgelände.

Wegen des bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi ab Donnerstagabend fallen in der Stadt am Freitag sämtliche Busse der SWK-Verkehrs-AG aus. Auch die Mobilitätszentrale der Stadtwerke bleibt geschlossen, teilen die städtischen Verkehrsbetriebe weiter mit. Im Landkreis ist ebenfalls mit erheblichen Ausfällen vor allem im Schülerverkehr zu rechnen, warnt die Kreisverwaltung. Welche Linien trotzdem verkehren, sei im Vorfeld nicht zu klären gewesen.

Der bundesweite Streikaufruf gilt ab Donnerstag, 1. Februar, 20 Uhr. Laut Pressemitteilung der Stadtwerke fahren die letzten Busse der SWK stadtauswärts ab Stadtmitte um 19.45 Uhr. Am Freitag, 2. Februar, werde dann ganztägig gestreikt. „Die Buslinien der SWK fahren an diesem Tag nicht. Die Mobilitätszentrale bleibt geschlossen“, bestätigt die Pressestelle die Vermutung des SWK-Verkehrsbetriebe-Leiters Boris Flesch von Montagabend.

Im Landkreis Kaiserslautern ist die Lage wegen der unterschiedlichen Verkehrsunternehmen unübersichtlicher. Neben den kommunalen Betrieben sind auch die privaten von Verdi zum Streik aufgerufen, darunter also auch die DB Regio Bus Mitte, die für etliche Linien im Landkreis verantwortlich zeichnet. Deshalb teilt die dort für den ÖPNV zuständige Kreisverwaltung mit, es sei „insbesondere für den Freitag im Schülerverkehr zu erwarten, dass alle Linienfahrten, die von der DB Regio Bus Mitte in eigener Regie gefahren werden, nicht bedient werden können“. Ob beziehungsweise welche Fahrer von anderen Unternehmen, zum Beispiel der Regionalbus Westpfalz, sich an den Streikmaßnahmen beteiligen, „konnte im Vorfeld nicht abschließend geklärt werden“.

Aus diesem Grunde „geht die Bitte an alle Schulen, die jeweilige Elternschaft über die Streikmaßnahmen zu informieren, damit jederzeit eine private Beförderung für Hin- und Rückfahrt auf dem Schulweg sichergestellt werden kann“, appelliert der Kreissprecher. Einzelbeförderungen von „gestrandeten“ Schülern würden nach Schulschluss von Kreisseite nicht übernommen.

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