Kaiserslautern Startschuss zum 46. Silvesterlauf

Kurz nach dem Start des Silvesterlaufs vor einem Jahr: Das imposante Läuferfeld setzt sich in Bewegung.
Kurz nach dem Start des Silvesterlaufs vor einem Jahr: Das imposante Läuferfeld setzt sich in Bewegung.

Am letzten Tag des Jahres veranstaltet der SV Kottweiler-Schwanden wieder seinen traditionsreichen Silvester-Straßenlauf. Der Startschuss zur 46. Ausgabe dieses Klassikers fällt am Montag um 14.20 Uhr an der Sulzbachhalle in Kottweiler. Auf einem exakt zehn Kilometer langen Rundkurs werden die Läufer ihren Sieger ermitteln.

Auch in diesem Jahr wird die Rundstrecke die Silvesterläufer von der Sulzbachhalle aus über Steinwenden und Ramstein-Miesenbach wieder zurück nach Kottweiler führen. Doch diesmal wird der anspruchsvolle Kurs mit seinen giftigen Steigungen genau zehn Kilometer lang sein. Dafür sorgte im vergangenen Mai ein Beauftragter des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), der eine offizielle Vermessung vornahm. Damit sei der Kurs des Silvesterlaufs „bestenlistenfähig“, betont der Vorsitzende des SV Kottweiler-Schwanden, Christopher Völker. Um dieses DLV-Prädikat zu bekommen, mussten am ursprünglichen Kurs einige kleinere Korrekturen vorgenommen werden. So wurde zum einen der Start-Ziel-Bereich nach hinten versetzt und zum anderen in Ramstein eine Streckenänderung vorgenommen. So geht es diesmal von der Steinwendener Straße via Otto- und Spesbacher Straße in die Miesenbacher Straße. Sonst verändert sich aber nichts beim Silvesterlauf, der sich aufgrund seiner besonderen Atmosphäre bei den Teilnehmern großer Beliebtheit erfreut. Dazu tragen die Zuschauer bei, die durch die Ansagen aus dem Begleitfahrzeug stets über den aktuellen Verlauf des Rennens informiert sind und die Läufer kräftig anfeuern. Mit einem Starterfeld von „800 bis 900 Läufern“ rechnet Christopher Völker, für den es der erste Silvesterlauf als Vorsitzender des SVK ist. Im vorigen März wurde er in dieses Amt gewählt, das vor ihm Siegbert Natter über zehn Jahre lang bekleidete. Erfahrung in Sachen Silvesterlauf besitzt Völker aber eine Menge. War er doch vor seiner Wahl schon viele Jahre im Organisationsteam tätig. Und auch dieses Mal ist der Verein für das Großereignis gerüstet. Neben den über 100 eigenen Helfern sind auch wieder die Männer der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach und der Polizeiinspektion Landstuhl in Aktion und unterstützen den SVK bei der Streckenabsperrung. Und für die medizinische Betreuung sorgt einmal mehr das DAK Miesenbach/Steinwenden. Es ist also alles vorbereitet für ein spannendes Rennen. Das bekamen die Zuschauer im vergangenen Jahr geboten. Tim Könnel lieferte sich mit Fabian Lutz (LG Telis Finanz Regensburg) ein packendes Duell, das er im Finish für sich entschied. Nach 31:30,78 Minuten lief er als Erster über die Ziellinie und setzte damit die Dominanz der Läufer des TuS Heltersberg fort. Hatte doch im Jahr davor sein Klubkamerad Jonas Lehmann den Silvesterlauf gewonnen und Könnel auf den zweiten Platz verwiesen. Für einen Treppchenplatz reichte es damals für Andre Bour nicht; er wurde Vierter. Bour ist aber der Läufer, der den Silvesterlauf wie kein anderer prägte. Seinen ersten Sieg feierte er im Jahr 2001, und danach gewann er noch fünfmal in Folge den Lauf. Diese eindrucksvolle Siegesserie riss im 2007, als der damals noch für den TuS Heltersberg startende Ramsteiner Matthias Hecktor triumphierte und mit 30:53 Minuten einen Streckenrekord aufstellte, der heute noch Bestand hat. Bour gelang es dann aber im Jahr 2014 noch einmal, das Rennen zu gewinnen. Damit ist er mit insgesamt sieben Erfolgen der Rekordsieger des Silvesterlaufs. Die schnellste Frau im Feld war vor einem Jahr Franziska Stemmer von der LG Region Karlsruhe; sie siegte bei ihrem Debüt in Kottweiler-Schwanden überlegen in 39:06,40 Minuten. Auf den zweiten Platz lief Jessica Kammerer (TuS Heltersberg), die im Jahr davor den Silvesterlauf gewonnen hatte. Die Startgebühr beträgt für Männer und Frauen 10 Euro. Wer sich noch nicht (www.sv-kottweiler-schwanden.de) angemeldet hat, kann dies am Montag von 11 Uhr bis 60 Minuten vor dem Start noch tun, ohne eine Nachmeldegebühr entrichten zu müssen.

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