Kaiserslautern STADTLEBEN: Zweimal Geburtstag

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Zwei regionale Ambassador Clubs (RAC) feiern am Samstag gemeinsam Geburtstag: der AC Kaiserslautern, der sich vor 40 Jahren gegründet hat und der AC Kaiserslautern Westpfalz, der zehn Jahre später nachzog. Es hätte, wenn es nach den beiden Clubs gegangen wäre, der Tag werden können, an dem sie auch die Fusion gefeiert hätten. Aber der Amtsschimmel hat’s halt nicht geschafft. Zusammen haben die beiden Clubs heute 27 Mitglieder, wenn die Frauen zu den Clubabenden mitkommen, sind sie 35 Personen, schildert Wolfgang Trommer. Der emeritierte Professor der Chemie ist Präsident des AC Kaiserslautern. Vor 15 Jahren ist er zu dem Club gestoßen, der sich die Völkerverständigung auf die Fahnen geschrieben hat. Es ist ein Club von Menschen, „die sich kennen und mögen“, dessen Mitglieder aber mit den Jahren nicht mehr die Jüngsten sind und die sich dementsprechend dezimieren. Der Präsident versteht zwar einerseits, dass junge Leute sich unter „so vielen alten Leuten“ nicht unbedingt zuhause fühlen. Aber wie sonst sollten neue Clubmitglieder nachwachsen? Auf Fremde zuzugehen, wie Anfang Juli beim Begegnungsfest am ehemaligen Kreiswehrersatzamt erst intensiv gelebt, gehört zu den Anliegen des Clubs. Wenn jüngere Mitglieder Lust hätten, sich dabei zu engagieren – umso besser. So sehr die Flüchtlingsfrage in diesem Jahr den Ambassador Club beschäftigt, so ist sie doch nicht das einzige Thema, um das er sich kümmert. Einmal im Monat gibt es in der „Burgschänke“ in Hohenecken einen Clubabend mit Vortrag, der den Ambassadors hinreichend Themen für Diskussionen bietet. Beim gemeinsamen Jubiläumsabend mit Sektempfang und einem feinen Büffet werden zwei Schüler des Rittersberg-Gymnasiums den Gästen musikalische Einlagen servieren. Ein Vortrag ganz besonderer Art kommt von dem Physiker René Beigang, der sich nicht nur als Zauberer einen Namen gemacht hat. Der Präsident freut sich drauf... |krh

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