Kaiserslautern STADTLEBEN: Eine echte Freundin
Sie hat ein Faible für die Gartenschau. Seit 2009 gehört Iris Abrahams-Röwer dem Verein Freunde der Gartenschau an. Seit März dieses Jahres ist sie dessen Vorsitzende. Miterlebt hat sie die Gartenschau von der ersten Stunde an. Hat gesehen, wie die Lauter ans Tageslicht gehoben wurde, Grün und üppige Blumenbeete das Stadtbild von Kaiserslautern verändert haben. Sich die Farben des Wassers und des Steinbruchs im Stadtwappen widerspiegeln. „Das war richtig gut.“ Nach dem Amt ihres Vorgängers Dietmar Theiss hat sie sich nicht gedrängt. Zu wissen, dass die Freunde der Gartenschau ohne eine Vereinsführung keine Zukunft haben, hat sie zu dem Schritt bewogen, das Amt zu übernehmen. „Eine innere Stimme hat mir gesagt, mach das. Stell’ dich zur Wahl.“ Als Christin habe sie diesen Impuls hören können, erinnert sich die Prädikantin der Evangelischen Landeskirche der Pfalz. Auch wenn der Verein mit seinen 76 Mitgliedern noch auf der Suche nach einem stellvertretenden Vorsitzenden ist, hat er seine Hände bislang nicht in den Schoß gelegt. „Wir wollen die gute Arbeit des alten Vorstandes weiterführen“, hat sich Iris Abrahams-Röwer vorgenommen. So wurde die Weidenkirche mit einem Taufstein und einem Taufgeschirr, bestehend aus Schale und Krug, ausgestattet. Am 9. September lädt der Verein zu einem Musical des Liedermachers Siegfried Fietz ein. „Bruder Martinus“ ist das Stück überschrieben, das anlässlich des Reformationsjubiläums im Amphitheater auf dem Kaiserberg aufgeführt wird. Iris Abrahams-Röwer, die sich beim Gespräch mit der RHEINPFALZ gestern auf dem Kaiserberg aufhielt, ist begeistert von der Farbenvielfalt der Blumen und Pflanzen in den Bauerngärten. „Die milden Sonnenstrahlen und die Ruhe auf dem Kaiserberg sind so erfüllend.“ Ein Ort, an dem sich Nationen und Generationen begegnen und in friedvoller Harmonie leben können, schwärmt sie von der Gartenschau, die ihr ein Herzensanliegen ist.