Kaiserslautern Stadtleben: Ein zufriedener Chorleiter
Andreas Dodt ist richtig zufrieden. Nicht allein damit, dass sein Konzert am Sonntagabend im Museum Pfalzgalerie eine so tolle Resonanz gefunden hat. So viele Besucher wollten seine beiden Chöre „Fresh!“ und „Heart-Chor“ und ihre Songs hören, so dass, wie er es formuliert, aus seinem Konzert ein Stehkonzert geworden ist. Er freut sich auch und besonders darüber, dass er mit seinem Konzert richtig was in die Kasse gesungen hat. Das Konzert war nämlich ein Benefizkonzert, das der Kaiserslauterer Flüchtlingshilfe zugute kommen sollte. Dass unterm Strich fast 1500 Euro an Spenden an diesem Abend zusammengekommen sind, hat den Chorleiter tief bewegt, ja stolz gemacht. Es waren auch Fünfziger-Scheine darunter, schildert Andreas Dodt die großzügige Spendenbereitschaft der Menschen an diesem Abend. Und er freut sich. Die Idee zu dem Konzert hatte der Chorleiter selbst gehabt. Es waren die Bilder der menschlichen Tragödien, die sich an Europas Grenzen abspielen, die Andreas Dodt angetrieben haben, mit einem Benefizkonzert seiner beiden Chöre Herz und Flagge zu zeigen für die Flüchtlinge, die nach ihrem Weg durch halb Europa Zuflucht in Kaiserslautern finden. Es war sein Wille, mit dem Wohltätigkeitskonzert Humanitas zu zeigen. Dazu gehört auch, die Integration der Flüchtlinge vor Ort zu fördern, ihr Leid aufzufangen. Die Hilfe für die Flüchtlinge liegt bereits in der Familie. Seine Frau engagiert sich auch für Flüchtlinge, erteilt ihnen Deutschunterricht. Überhaupt: Andreas Dodt ist angetan von der positiven, von der wohlwollenden Grundstimmung, die in Kaiserslautern zugunsten der Asylbewerber herrscht. Und sah diese auch im Benefizkonzert am Sonntagabend im Museum Pfalzgalerie gespiegelt. Es war eine Stimmung, ein Enthusiasmus im Publikum. Sagt Andreas Dodt. (rdz)