Kaiserslautern Sport-Magazin: Wasserball: Hoffen auf den zweiten Anlauf

Bevor es endgültig in die Sommerpause geht, treten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) heute bei der zweiten Ausgabe der „Waterpolo-Challenge“ im luxemburgischen Düdelingen an. Nach Platz vier im Vorjahr haben die Krokodile diesmal zwar einen Medaillenplatz anvisiert, allerdings können sie wieder nicht in optimaler Besetzung antreten. Vier Siege aus vier Spielen, lautete 2016 die makellose Bilanz des KSK nach der Vorrunde – danach klappte jedoch plötzlich nichts mehr bei den Lauterern, die sich im Halbfinale dem Stolberger SV mit 3:5 und im kleinen Finale der niederländischen Vertretung aus Sittard mit 7:9 geschlagen geben mussten. Diesmal wollen sie es besser machen. In der Vorrunde, die im weitläufigen Düdelinger Bad in zwei Fünfergruppen und auf zwei parallelen Spielfeldern ausgetragen wird, trifft der KSK auf den Oberliga-Konkurrenten Trier, das Team von Swimming Luxembourg, die belgische Mannschaft vom Charleroi Helios Aqua Team und den Vorjahresdritten Hellas-Glana Sittard. Somit umgeht der KSK zwar mit Calypso Bruxelles und Stolberg die beiden Finalisten des Vorjahres, allerdings wird es trotzdem ein hartes Stück Arbeit, das Halbfinale zu erreichen. Nach der alles andere als optimal verlaufenen Oberliga-Saison würde den Krokodilen ein Erfolgserlebnis zum Saisonausklang guttun. Beide Kader sind noch nicht komplett, aber beide Teams wollen mal testen, was der derzeitige hergibt: Heute um 16 Uhr empfängt der 1. FC Kaiserslautern II (Oberliga) auf Trainingsplatz sieben auf dem Fröhnerhof den FSV Frankfurt (Regionalliga). FCK-II-Trainer Hans Werner Moser geht davon aus, dass der FSV wie auch er mit dem ein oder anderen Gastspieler auflaufen wird. Er ist froh über die Testmöglichkeit gegen einen Regionalligisten. „Ich erwarte keine Wunderdinge“, sagt er und weist darauf hin, dass seine Jungs zwei intensive Trainingswochen in den Beinen haben. Er wird ihnen aber Aufgaben stellen und das ein oder andere ausprobieren. Die Mannschaften der A-Junioren-Landesliga Nahe/Westpfalz stehen fest. Nach dem Zusammenschluss mit der Landesliga Nahe treten folgende Teams an: JFV Westpfalz, JFV Nord-West-Pfalz, JSG Westrich, SV Lemberg, SV Rodenbach, SV Hermersberg, ASV Winnweiler, FJFV Donnersberg, FC Phönix Otterbach, TSG Trippstadt. Dazu kommen aus dem Bereich Nahe JSG Baumholder, JSG Königswald, JSG Nahetal, SC Birkenfeld, JSG Langen-lonsheim/Laubenheim/Guldental und JSG Weinsheim/Hargesheim/Roxheim.