Tennismatch des Tages
Spiel um den Titel: Herren 50 empfangen Frankfurt
Die Rot-Weißen bekommen es da mit dem Ligazweiten aus der Mainmetropole zu tun, mit der einzigen Mannschaft, die ihnen die Meisterschaft noch vermasseln könnte. Schlagen sie jedoch die Hessen, dann wären sie nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen.
Dass die Lauterer es in dieser Saison draufhaben, den Titelkampf zu ihren Gunsten zu entscheiden, dafür sprechen die bisherigen drei Mannschaftskämpfe. Aus allen dreien gingen sie als Sieger hervor. Nach dieser Serie führen sie mit einer makellosen Bilanz von 6:0 Punkten das Feld der sechs Südwestligisten an. (Der Siebte im Bunde, der TC BW Bad Ems, zog seine Mannschaft kurz vor Rundenbeginn zurück.)
Auch das Team der Eintracht vermochte schon sechs Pluspunkte zu ergattern, benötigte dafür aber vier Spiele. Den drei Siegen der Frankfurter steht die am zweiten Spieltag gegen den TEC Darmstadt erlittene 4:5-Niederlage gegenüber. Gegen die Darmstädter, denen bisher nur dieser eine Sieg gelang, bestreiten die Rot-Weißen am 24. Juli ihren letzten Saisonkampf. Doch nun kommen die beiden Mannschaftsführer zu Wort.
Falko Zink (Kaiserslautern)
„Wir wissen noch nicht, in welcher Aufstellung wir gegen Eintracht Frankfurt spielen. Noch ist unklar, ob Neil Prickett mit von der Partie ist. Sollte er jedoch dabei sein, dann sehe ich uns in der Favoritenrolle. Bisher sind wir mit einem gewissen Understatement in unsere Spiele gegangen. Die Liga ist ja auch sehr ausgeglichen. Das zeigte sich zuletzt in unserem Spiel gegen Langen. Wir gewannen es zwar am Ende mit 6:3, doch es war ein enger Mannschaftskampf. Die Eintracht ist unser Konkurrent im Kampf um Platz eins. Ich selbst fühle mich in guter Form. Seit zwei Jahren habe ich kein Spiel mehr verloren.“
Thomas Wurm (Frankfurt)
„Wir werden gegen Kaiserslautern Probleme mit der Aufstellung haben. Sind doch einige unserer Spieler in Urlaub oder verletzt. Aber wir haben einen großen Kader und werden mit einer guten Mannschaft am Samstag antreten. Wir stehen auf dem zweiten Tabellenplatz, haben aber keine Aufstiegsambitionen. Unsere drei Saisonsiege zeigen, dass wir bisher eine gute Runde gespielt haben. Am Samstag treffen wir auf eine sehr starke Mannschaft. Auch wenn wir mit unseren besten Spielern antreten würden, wären wir gegen Kaiserslautern nur Außenseiter. Aber wir haben am Samstag nichts zu verschenken.“