Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Spiel der Woche: TuS Hohenecken empfängt Gau-Odernheim zum Kellerduell

In der vorigen Runde schoss er beim 3:0-Sieg des TuS gegen Gau-Odernheim ein Tor: Sergen Tok (rechts).
In der vorigen Runde schoss er beim 3:0-Sieg des TuS gegen Gau-Odernheim ein Tor: Sergen Tok (rechts).

Mit dem Rücken an der Wand. In dieser unkomfortablen Stellung befindet sich der TuS Hohenecken nach elf Spielen in der Fußball-Verbandsliga. Als Tabellenletztem droht ihm der Abstieg. Aber seinem nächsten Gegner geht es nicht besser. Der am Sonntag (15.15 Uhr) in Hohenecken gastierende TSV Gau-Odernheim hat bisher auch eine miserable Runde gespielt.

Ebenso wie der TuS haben die Gäste nur neun magere Punkte auf dem Konto. Dass sie einen Tabellenplatz vor den Hoheneckern rangieren, verdanken sie dem besseren Torverhältnis. Für beide Mannschaften steht also in diesem Kellerduell eine Menge auf dem Spiel.

„Wir müssen schauen, dass wir nicht den Anschluss verlieren“, verdeutlicht TuS-Coach Benny Hassenfratz die prekäre Situation seiner Mannschaft, die zuletzt beim SC Idar-Oberstein mit 0:3 unterlag und damit die sechste Niederlage in der laufenden Runde kassierte. Dass seine Mannschaft nach den schlechten Ergebnissen zuvor „nicht mit megabreiter Brust“ beim Spitzenreiter antreten würde, so Hassenfratz, sei klar gewesen. Da die Seinen aber in der ersten Halbzeit ihre Defensivarbeit gut erledigten und mit einem 0:0 in die Pause gingen, keimte doch eine schwache Hoffnung auf, einen Punkt beim Favoriten erobern zu können. Doch daraus wurde nichts. Mit einem Hattrick schoss Florian Zimmer den SCI zum Sieg. „Wir waren da unaufmerksam“, hadert Hassenfratz mit den drei Gegentreffern.

„Sand im Getriebe“

Nach dem Meisterschaftsfavoriten trifft der TuS nun auf einen Gegner, der wie er selbst tief im Abstiegskampf steckt. Bedenkt man, welch gute Rolle Gau-Odernheim noch in der vergangenen Runde spielte, da belegte der TSV im Endklassement den dritten Rang, überrascht die derzeitige Platzierung der Gäste doch. „Bei uns ist Sand im Getriebe“, sagt Benny Wilhelm, der Leiter der Fußballabteilung des TSV Gau-Odernheim, und vermisst das „Matchglück“ bei seiner Mannschaft, die sich nach dem Weggang wichtiger Spieler im „Umbruch“ befinde. Zuletzt musste sich der TSV zu Hause dem FK Pirmasens II mit 1:3 geschlagen geben und verlor damit zum dritten Mal in Folge. Trotz dieser Niederlage vermochte Wilhelm dem Auftritt seiner Elf Positives abzugewinnen. „Die Körpersprache hat gestimmt“, sagt er und macht damit klar, dass der TSV sich nicht aufgegeben hat, sondern kämpferisch in das Duell mit Hohenecken gehen wird.

Kampfgeist und Einsatzbereitschaft fordert auch Benny Hassenfratz von seinen Spielern in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“. Eigenschaften, die er zuletzt bei ihnen vermisste.

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