Kaiserslautern SPD sieht Klärungsbedarf

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Der Bauausschuss wollte gestern einen Bebauungsplan „Westlich der Erlenbacher Straße“ aufstellen, womit das Wohngebiet Husarenäcker im Stadtteil Erlenbach erweitert werden soll. Auf Antrag der SPD wurde der Punkt jedoch vertagt.

Im Stadtteil Erlenbach könne die Nachfrage nach Wohnbauflächen nur ungenügend erfüllt werden. Um jungen Familien und Interessenten Baugrundstücke im Stadtteil zur Verfügung stellen zu können, werde ein im Flächennutzungsplan 2025 als geplante Wohnbaufläche dargestelltes Areal am Ortsrand von Erlenbach baurechtlich entwickelt, erklärte Baudezernent Peter Kiefer gestern im Ausschuss. Nach seinen Worten handelt es sich bei dem Gelände um eine gut drei Hektar große, landwirtschaftlich genutzte Fläche, die sich in privatem Besitz befinde. Im Plangebiet seien zwölf Einzelhäuser und sechs Doppelhäuser vorgesehen. Diese Haustypen entsprächen auch der Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt, so der Baudezernent. Die Gebäudehöhe werde auf ein Vollgeschoss mit Dachgeschossausbau und eine Traufhöhe von 4,30 Meter festgesetzt. Am westlichen Rand in der Mitte des Gebietes sei ein Kinderspielplatz geplant, erklärte Kiefer weiter. Das Areal werde über eine Ringstraße erschlossen, die an zwei Stellen an die Erlenbacher Straße angebunden ist. Die Erschließungsstraße, die parallel zur Erlenbacher Straße verläuft, werde als verkehrsberuhigte Straße ausgebaut, dort seien öffentliche Parkplätze, der Zugang zum Kinderspielplatz und eine fußläufige Verbindung zur Erlenbacher Straße geplant. Wie Kiefer ausführte, muss aufgrund des hohen Auslastungsgrades des Mischwasserkanals in Erlenbach eine Regenwasserrückhaltung für das Plangebiet gewährleistet sein. Die in den letzten Jahren auftretenden Starkregenereignisse sowie deren Auswirkungen und Folgen auf die Entwässerungssysteme seien zu beachten. Während die CDU mit den Planungen und dem Bebauungsplan einverstanden war, erklärte Tobias Wiesemann für die Grünen, er könne dem Wohngebiet nicht zustimmen, es widerspreche dem Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung. Auch die SPD sah Probleme und erklärte, man wolle das Thema in der Fraktion noch einmal beraten.

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