Kaiserslautern Später Doppelschlag sichert Auswärtssieg

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Im zweiten Spiel der Saison fuhren die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern einen verdienten 3:1 (0:1)-Auswärtssieg beim TSV 1860 München ein. Damit führen sie die noch nicht sehr aussagekräftige Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest mit sechs Punkten an. Am Sonntag empfangen sie Hoffenheim.

In einer temporeichen Partie hatten die Gastgeber zunächst etwas mehr vom Spiel. Sie waren in den Zweikämpfen aggressiver und präsenter als die Kaiserslauterer. Trotzdem verbuchten beide Mannschaften am Ende der ersten Hälfte die gleiche Anzahl an Tormöglichkeiten. Im Gegensatz zum FCK nutzten die Löwen allerdings eine ihrer Gelegenheiten aus. Julian Justvan traf in der 15. Minute zur 1:0-Führung. Vorausgegangen war eine Standardsituation der Platzherren, die der FCK aufgrund schlechter Zuteilung nicht entscheidend klären konnte. Im Anschluss vollstreckte Justvan mit einem satten Schuss aus 16 Metern. „In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass wir uns definitiv mehr wehren müssen, wenn wir hier etwas holen wollen“, sagte der FCK-Coach Gunther Metz nach der Begegnung. In der Tat trug seine Ansprache in der Pause im zweiten Durchgang Früchte. Auch wenn seine Schützlinge nach dem Wechsel noch etwas Zeit brauchten, so agierten sie deutlich zielstrebiger und setzten den Gegner früher unter Druck als in der ersten Halbzeit. In der 76. Minute war es Rechtsverteidiger Mario Andric, der sein Herz in die Hand nahm und seinen entschlossenen Vorstoß mit dem Ausgleichstreffer krönte. In der Schlussphase der Partie drängten die Kaiserslauterer vehement auf den Sieg. So kam es nicht überraschend, dass der eingewechselte Valdrin Mustafa, nach klasse Vorarbeit von Nicklas Shipnoski, aus kurzer Distanz das umjubelte 2:1 erzielte (87.). Nur 120 Sekunden später machte David Tomic den Deckel auf die Partie, als er nach einem Ballgewinn frei vor Torwart Tom Kretzschmar auftauchte und zum 3:1-Endergebnis einnetzte. „Ich denke, dass der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte in Ordnung geht. Da waren wir deutlich präsenter und haben hinten fast nix zugelassen“, freute sich Metz über den Erfolg, ohne zu vergessen, dass am Sonntag bereits der nächste Kracher für seine Jungs ansteht. Da empfängt man um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel die TSG Hoffenheim. Für Metz ist es eine Mannschaft, die für ihn immer zum Favoritenkreis auf den Ligatitel zählt. „Das wird ein richtiger Gradmesser, auf den wir uns natürlich extrem freuen. Die TSG hat immer eine starke Truppe und bringt jedes Jahr viel Qualität mit.“ |ülg

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