Kaiserslautern Sorgenkind Mehrzweckhalle
Spätestens im Mai soll es auf dem Gelände um das neue Feuerwehrgerätehaus in Erlenbach wieder grünen. Bäume und Sträucher, die dem Bauvorhaben weichen mussten, sollen im Frühjahr wieder gepflanzt werden. Darauf freut sich Ortsvorsteher Fritz Henrich.
3000 Euro hat der Beirat aus seinem Budget für die Maßnahme bereitgestellt. Das Referat Grünflächen und der Forst sind bereits mit im Boot. Im Mai, wenn die Feuerwehr ihr 135-jähriges Bestehen feiert, soll sich das Umfeld des Feuerwehrgerätehauses in grünem Glanz präsentieren. Attraktiver sollen die drei Spielplätze im Ort werden. „Wir wollen neues Spielgerät anschaffen“, berichtet Henrich. Auch wenn das alte Feuerwehrhaus verkauft werden soll, sollen Plätze um das Anwesen als öffentliche Parkplätze erhalten bleiben. Erneuerungsbedarf sieht Henrich für Abschnitte der Erlenbacher Straße und der Straße zum Gersweilerhof. Teilweise gleiche der Straßenbelag einem Flickenteppich. „Da müssen Teilstücke abgefräst und neu geteert werden.“ In einem schlechten Zustand befänden sich auch Abschnitte der Bürgersteige. Auch hier müssten Teile auf Vordermann gebracht werden. Zusagen der Fachbehörden lägen vor. Jetzt gelte es, das Erneuern in Angriff zu nehmen, sagt der Ortsvorsteher. Ein Sorgenkind in Erlenbach ist die Mehrzweckhalle mit angeschlossener Gaststätte. Henrich hofft, dass die Sanierung der Halle in diesem Jahr weitergeht. Das Dach sei fertiggestellt. Auch hätten der Sport- und der Tennisverein seit Januar in der Halle wieder mit dem Training begonnen. Für kommenden Samstag, 6. Februar, lädt der Gesangverein zur Prunksitzung in die Mehrzweckhalle. Die Renovierung der Gaststätte steht noch aus. Das Lokal ist seit zwei Jahren geschlossen. Für Erlenbach ein Verlust, weil die Gaststätte ein beliebter Treffpunkt von Bürgern und Sportfreunden gewesen ist, sagt Henrich. Nicht zufriedenstellend ist die Internetverbindung in Erlenbach. „Es gibt noch einen weißen Fleck“, verweist der Ortsvorsteher auf ein paar Straßen, die noch nicht versorgt seien. Das liege zum Teil an Bürgern, die sich noch nicht bereiterklärt haben, Verträge mit denen im Ortsbezirk bereits vertretenen Internetanbietern wie etwa der K-Net Telekommunikation GmbH oder der Telekom zu schließen. „Ich hoffe, das klappt in diesem Jahr.“