Kaiserslautern Sorgenfrei in die Sommerpause

Der TuS Dansenberg blieb seiner Auswärtsschwäche auch am letzten Spieltag treu. Beim Drittletzten TV Nieder-Olm setzte es eine 30:33 (16:16)-Niederlage. Die Westpfälzer beschließen die Saison somit auf dem sechsten Tabellenplatz und haben ihr Ziel, eine sorgenfreie Runde zu spielen, erreicht.
Wie so oft in den vergangenen Wochen gelang es der Mannschaft von Trainer Kai Christmann nicht, auswärts auch nur annähernd so dominant aufzutreten wie in eigener Halle. Fünf der letzten sechs Dienstreisen endeten mit einer Niederlage. Und auch das 25:25 beim zu diesem Zeitpunkt bereits als Absteiger feststehenden TV Bitburg fiel nicht unbedingt in die Kategorie Erfolgserlebnis. Eine Erfolgsserie glückte der Mannschaft um den bulgarischen Ex-Nationalspieler Todor Ruskov zuletzt zu Beginn des Jahres, als sie Nieder-Olm mit 38:20 deklassierte, danach zuhause Mühlheim schlug (34:31), in Bingen triumphierte (29:21), gegen Offenbach die Punkte teilte (26:26) und anschließend beim 27:24 in Saulheim den letzten von insgesamt vier Auswärtssiegen holte. Eine noch bessere Platzierung im Endklassement wurde aufgrund der latenten Auswärtsschwäche leichtfertig verspielt. Auch beim sportlichen Absteiger Nieder-Olm, der nur aufgrund des schon vor einigen Wochen angekündigten Rückzugs vom TV Offenbach viertklassig bleibt, gab es für die Lauterer nichts zu holen. Vor rund 300 Zuschauern erwischten die Rheinhessen einen Traumstart und lagen nach zwölf Minuten mit 12:1 in Front. Dansenberg stemmte sich nach der verschlafenen Anfangsphase gegen das drohende Debakel, stand hinten jetzt deutlich besser und ließ bis zum Seitenwechsel nur noch vier Tore zu. Auch im Spiel nach vorne lief es nun deutlich besser, der Ausgleichstreffer zum 16:16 (30.) fiel mit dem Halbzeitpfiff. Die Gäste gingen nach der Pause sogar kurzzeitig in Front, die Freude über die Führung war aber nur von kurzer Dauer, da Nieder-Olm sich unbedingt mit einem Sieg von seinen Fans verabschieden wollte und jetzt wieder deutlich mehr investierte, während beim TuS die Luft nach einer langen Saison endgültig raus war. Angetrieben vom zehnfachen Torschützen Patrick Riedel übernahm der TV das Kommando und fuhr einen verdienten Sieg ein.