Kaiserslautern „Sollte ihr Gnadenbrot gönnen“

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Tierfänger Ernst Schablowski aus Erlenbach fordert, dass die ausgebüxte Kuh, die sich im Wald um Einsiedlerhof herumtreibt eingefangen wird. Wir hatten gefragt: Was halten Sie von der ausgebüxten Kuh? Sollte sie umgehend eingefangen werden? Was halten Sie davon, dass eine Tierschutzorganisation eine Prämie ausgesetzt hat? Hier die Zuschriften unserer Leser.

Es ist eine sehr sympathische Idee, dieser geflohenen Kuh das Gnadenbrot zu gewähren. Allerdings ist die Seriosität des Vereins Rüsselheim anscheinend umstritten. Die Tatsache, dass hier 2800 Euro Spendengelder für den Fang der Kuh in Aussicht gestellt werden, ist nicht nur gefährlich, sondern meiner Meinung nach eine Veruntreuung von Spendengeldern. Anstatt Pokémon-Fänger umzudirigieren, wäre es schon sinnvoll auf einen erfahrenen Fachmann wie Herrn Schablowski zu setzen. Das Naheliegende scheint für die Stadtverwaltung allerdings ein Problem zu sein. Wer braucht Pokémon Go? Wir haben die Kuh! Muss erst ein schwerer Unfall passieren bevor der Amtsschimmel aufhört zu wiehern und der kompetente Tierfänger Schablowski seine Genehmigung wieder erhält? Hier kann man unbesorgt von einem Schildbürgerstreich reden oder ist es eine Machtdemonstration? Ja, ich wäre dafür, wenn die ausgebüxte Kuh eingefangen werden würde. Es könnte einfach zuviel passieren, ob auf der Straße oder den Schienen. Das Risiko ist einfach zu groß. Allerdings sollte ihr der Schlachthof erspart bleiben, und man sollte ihr das Gnadenbrot gönnen. Wenn der Tierschutzorganisation die Kuh eine Prämie wert ist, na bitte! Aber es ginge auch ohne! Ich wäre auch behilflich ohne diesen Lohn.

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