Handball
Schwächeln für den TuS Dansenberg verboten
Sieben Spiele stehen bis zum Ende der regulären Saison für die Schwarz-Weißen noch auf dem Programm, darunter die beiden Herkulesaufgaben gegen Spitzenreiter Rhein-Neckar-Löwen II und beim Tabellenzweiten SG Leutershausen. Gegen beide Teams zog der TuS in der Hinrunde jeweils den Kürzeren. Auch in Pforzheim ging die Mannschaft von Trainer Kai Christmann leer aus. Eine weitere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten ist für den TuS Dansenberg am Samstag keine Option, wenn der Einzug in die Aufstiegsrunde noch gelingen soll.
Bei der 25:29-Niederlage im Hinspiel stach insbesondere SG-Torwart Bastian Rutschmann hervor, der bis zur 53. Minute nur 17 Gegentore zuließ. In der Schlussphase waren es dann Nuno Rebelo und Timo Holstein, die den TuS mit ihren Treffern vor einem Debakel bewahrten. Gemeinsam brachte es das Duo auf zwölf Tore. Mit Raphaël Guden, Niklas Schwenzer und Felix Dettinger mussten damals drei Spieler passen. Im Tor stand Matic Gercar. Von diesem Quartett ist mittlerweile nur noch Dettinger im Kader. Guden (HC Berchem) und Gercar (Ziel unbekannt) haben den Verein in der Winterpause verlassen, Schwenzer ist nach RHEINPFALZ-Informationen nicht mehr Teil der Mannschaft.
Nordmazedonier neu im Team
Den vakanten Platz zwischen den Pfosten nimmt ab sofort Martin Jovanovski ein. Der 27-jährige Nordmazedonier hat den überwiegenden Teil seiner Karriere in seinem Heimatland verbracht. Zuletzt stand der 1,90 Meter große Keeper in der finnischen Profiliga unter Vertrag. Beim TuS Dansenberg hat er einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnet. „Wir haben uns dazu entschlossen, hier tätig zu werden, weil es fahrlässig gewesen wäre, mit nur einem Torhüter in die restlichen Spiele zu gehen. Wir sind sehr optimistisch, dass Martin uns verstärken wird“, betont Teammanager Alexander Schmitt.
Um sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, müssen die Schwarz-Weißen die reguläre Saison auf einem der ersten beiden Tabellenplätze ihrer Staffel beschließen. Sollten die Rhein Neckar-Löwen II (25:3 Punkte), die bereits mit einer Mannschaft in der Ersten Bundesliga vertreten sind, auch am Ende der Saison auf einem Qualifikationsrang stehen, würde auch Rang drei zum Weiterkommen reichen. Den belegt aktuell der TuS Dansenberg (22:8), der Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Leutershausen (25:5) beträgt drei Punkte. Unmittelbar hinter den Westpfälzern lauert schon die SG Pforzheim/Eutingen (21:7), die mit einem Sieg an den Westpfälzern vorbeiziehen könnte. Ab Platz fünf, den aktuell Heilbronn (14:14) belegt, geht es nur noch darum, den drohenden Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden.
So spielen sie
TuS Dansenberg: Huber/Jovanovski (Tor), Serwinski, Claussen, Rose, Röller, Rebelo, Dettinger, Egelhof, Kiefer, Bösing