Hyrox RHEINPFALZ Plus Artikel Schlittenziehen für Dimitri Ulajew in den Münchner Messehallen

Dimitri Ulajew auf dem Treppchen (links). Der Sieg ging an Tschechien, Platz drei an Frankreich.
Dimitri Ulajew auf dem Treppchen (links). Der Sieg ging an Tschechien, Platz drei an Frankreich.

Dimitri Ulajew ist weiterhin erfolgreich in der Hyrox-Szene unterwegs. So sicherte sich der Hohenecker vor Kurzem bei einem stark besetzten Wettbewerb in München einen Treppchenplatz. Sein nächstes großes Ziel ist die Teilnahme an den Europameisterschaften dieser immer populärer werdenden Fitnesssportart.

Von Wettkampf zu Wettkampf scheint Dimitri Ulajews Ehrgeiz zu wachsen. Obgleich er bei seinem Hyrox-Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt am Ende in seiner Altersklasse (35 bis 39 Jahre) den zweiten Platz belegte, zeigte er sich mit seiner Leistung nicht zufrieden. „Es hätte besser sein können“, kommentierte er leicht enttäuscht seine Platzierung und machte damit klar, dass für ihn eigentlich nur der Platz ganz oben auf dem Podium zählt. Der blieb ihm aber in München verwehrt.

Sein Konkurrent Tomas Tvrdik war auf dem Parcours in den Messehallen der Schnellste. Der Tscheche benötigte für die acht 1000-Meter-Läufe und für die nach jedem dieser Läufe zu bewältigende Workoutstation eine Stunde und 40 Sekunden. Ulajew erreichte das Ziel hingegen erst nach 1:06:33 Stunden. „Er war deutlich besser“, erkannte Dimitri Ulajew die starke Leistung seines Rivalen an, der nur knapp über der magischen Marke von einer Stunde blieb.

Rund 2000 Athleten

Aber auch Ulajew war bei seinem zweiten Wettkampf im Jahr 2022 ein bemerkenswerter Auftritt gelungen. Das verdeutlichte sein großer Vorsprung von fast fünf Minuten auf den Dritten, den Franzosen Juny Fromont, der den Deutschen Laurenz Pötzelsberger auf den undankbaren vierten Rang verwies.

Auch wenn Ulajew stets sehr kritisch mit sich selbst ins Gericht geht, so zeigte er sich mit seinen Leistungen an den Workoutstationen doch zufrieden, besonders beim Schlittenschieben und -ziehen sei es für ihn gut gelaufen. Uneingeschränktes Lob zollte er dem Veranstalter des Münchner Wettkampfs, an dem sich „zwischen 1500 und 2000“ Hyrox-Athleten beteiligten und damit einmal mehr unter Beweis stellten, in welchem Aufwind sich dieser 2017 in Deutschland konzipierte Fitnesssport befindet. „Die Organisation war top“, so Ulajew, den an Hyrox die Kombination aus Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit fasziniert, die bei jedem Wettkampf vom Athleten in hohem Maße gefordert wird.

Nach seinem Auftritt in München will der 36 Jahre alte Physiotherapeut aus Hohenecken erst einmal eine Wettkampfpause einlegen und sich ganz auf die Europameisterschaften am 26. März in Maastricht konzentrieren, wo er natürlich auch einen Treppchenplatz anpeilt.

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