Kaiserslautern Schlafmedizin: Ambulante Zusammenarbeit für erholsamen Schlaf

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Für Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, ist guter und erholsamer Schlaf keineswegs selbstverständlich. Wie Schlaf funktioniert, was eine Schlafstörung ist, welche Behandlungsmöglichkeiten es in Kaiserslautern gibt – diese Fragen werden auf einer Informationsveranstaltung der MVZ HNO-Praxis Ramstein beantwortet.

Schlafmedizinische Versorgung bietet in Kaiserslautern das Schlaflabor in der Bismarckstraße 74. Im Oktober 2021 wurde aus der stationären Versorgung ein ambulantes Angebot. Zu diesem gehören neben dem Schlaflabor in der Bismarckstraße die MVZ Praxis Pneumologie Kaiserslautern und die MVZ HNO-Praxis Ramstein – Tochterunternehmen des Westpfalzklinikums.

Am Freitag, 10. März, findet um 18 Uhr im Congress-Center in Ramstein eine Informationsveranstaltung zur schlafmedizinischen Versorgung im Raum Kaiserslautern statt. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Schlafproblemen sowie an Patienten mit diagnostizierter Schlafstörung. Veranstalter ist die MVZ HNO-Praxis Ramstein unter der Leitung der beiden HNO-Fachärzte und Schlafmediziner Andreas Jung und Professor Norbert Stasche.

„Wir möchten unser Versorgungsmodell bekannt machen – es kann Vorbild für die schlafmedizinische Versorgung an anderen Standorten sein“, so Stasche. Neben der Neuerung der Versorgungsstrukturen seien Schlaf und Schlafstörungen Themen der Veranstaltung.

Hohe Nachfrage macht ambulantes System notwendig

Die Veranstaltung erfolge gut anderthalb Jahre nach der Eröffnung des Schlaflabors in der Bismarckstraße, da der Ausbau der neuen Kooperation zwischen dem Schlaflabor und der MVZ HNO-Praxis in Ramstein Zeit gekostet habe. Die Umstrukturierung sei nun abgeschlossen. „Statt auf einem Blatt Papier neben dem Bett im Schlaflabor bekommen die Patienten ihre Befunde jetzt an einem Bildschirm in der Praxis erklärt“, so Stasche. Auch verkürze sich die Zeit bis zur Diagnose: „Die Patienten müssen sich nicht mehr extern um einen Termin zur Besprechung der Befunde bemühen. Stattdessen kommen sie hier ins MVZ, wo wir die Kapazitäten vorhalten“, erklärt Stasche.

Der Wechsel zu einem ambulanten System komme durch den hohen Versorgungsbedarf zustande. Stasche: „Die Kapazitäten in den Kliniken sind schlicht nicht ausreichend und auch die Kosten für die stationäre Versorgung auch um einiges höher.“

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