Kegeln
Rabenschwarzer 13. Spieltag für TSG, Sembach und Mehlingen
Besonders schmerzlich war die 1:7-Niederlage (9:15 Satzpunkte, 3512:3335 Kegel) der TSG Kaiserslautern, die sich noch Hoffnungen auf die Meisterschaft machte, beim SKC Monsheim. Nach dem ersten Durchgang, in dem Roland Welker gewann und Benjamin Wagner verlor, stand es noch 1:1. Doch Florian Wagner und Andreas Nikiel konnten nicht verhindern, dass der Gastgeber mit 3:1 in Führung ging. Nachdem im Finale Sebastian Peter und Pascal Nikiel ebenfalls verloren, war das Debakel perfekt. Enttäuscht bilanzierte Abteilungsleiter Andreas Nikiel: „Wieder einmal offenbarte sich unsere derzeitige Schwäche in diesem Spiel. Florian Wagner (580:589) und Sebastian Peter (596:598) waren bei den letzten Würfen dran an den Punkten, die dann aber an die Gastgeber gingen.“
Beim Tabellenachten KV Mutterstadt kam der SKC Mehlingen beim 1:7 (7:17 Satzpunkte, 3253:3421 Kegel) ebenfalls voll unter die Räder. Zur Ursache sagte Pressewart Nicolas Reichling: „Mit insgesamt nur drei fitten Spielern, drei Verletzten und einem Kranken war uns klar, dass die Trauben zu hoch hingen. Diese Personalien ließen keinen größeren Kampf zu – so nahm das Wochenende einen ganz bitteren Verlauf für uns.“ Das Unheil begann im ersten Durchgang, in dem Roland Janke und David Rahm die 2:0-Führung des Gastgebers nicht verhindern konnten. Nachdem im zweiten Durchgang auch Alexander Müller und das Duo Nicolas Reichling/Michael Vollmer verloren, war die Entscheidung gefallen. Kleines Trostpflaster im Finale, in dem Mario Dietz verlor, war der Ehrenpunkt von Teamsenior Gerald Drescher (607).
Schlusslicht siegt
Dem Dritten im Bunde, den Kegelfreunden Sembach, erging es ebenfalls nicht besser. Sie wurden in Haßloch vom Schlusslicht TSG mit 6:2 (14,5:9,5 Satzpunkte, 3365:3267 Kegel) abgefertigt. Nach dem Auftakt, bei dem Lukas Lamnek punktete und Mark Nickel, scheiterte war beim 1:1 die Welt noch in Ordnung. In Durchgang zwei, in dem Samuel Langer erfolgreich und Jannik Dorn klar unterlegen war, begann sich das Blatt schon zu wenden. Mit 2:2 und 65 Kegeln Rückstand ging es ins Finale. In diesem machte der Gastgeber gegen Markus Tiedemann und Sven Hien mit 2:0 den Sack zu. Dazu Mannschaftskapitän Lukas Lamnek: „Ja, es tat weh. Zumal wir erstmals seit langem eine gute Trainingswoche hinter uns hatten. Doch die Ausfälle von Thomas Eichenauer und der kurzfristig krankheitsbedingte Verzicht auf Daniel Kudla haben uns getroffen.“
Im Heimspiel der Frauen-Verbandsliga hatte Tabellenführer TSG Kaiserslautern mit dem Schlusslicht TS Rodalben beim 6:2-Erfolg (17:7 Satzpunkte, 3343:3216 Kegel) keine Probleme, die Spitzenposition zu verteidigen. Nach zwei Durchgängen, in denen Katrin Barz und Christine Sprengard erfolgreich ihren Part absolvierten, Dana Baa mit nur einem Kegel Unterschied und Michaela Klaus unterlagen, ging es mit 2:2 ins Finale. Dort sorgten Mirjam Becker und Kerstin Dietz mit ihrem Doppelschlag für den klaren Sieg.
Für Viktoria Miesau war der 13. Spieltag ein rabenschwarzer. Beim 1:7 (4:20 Satzpunkte, 2890:3087 Kegel) gegen die KV Grünstadt befanden sich die Gastgeberinnen trotz Heimvorteil früh auf der Verliererstraße. Zunächst verloren Regine Michel und Maria Hempfing. Da im weiteren Verlauf nur Monika Hirsch ihr Duell klar gewann, Ramona Brych sowie Elvira Guth nicht in ihr Spiel fanden und Nathalie Kauf knapp verlor, war dies die dritte Heimpleite. Etwas deprimiert war Sportwartin Monika Hirsch: „So langsam geht’s bergab. Wieder mal ein unnötig verlorenes Spiel, das hätte nicht sein müssen.“