Kaiserslautern Punkteteilung bei der Premiere

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Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs konnten ihrem neuen Coach keinen optimalen Einstand bereiten: Beim Saisonstart gegen den SV Friedrichsthal mussten sie sich trotz überlegen geführter Partie mit einem 5:5 (3:2/0:1/1:1/1:1)-Unentschieden begnügen und hatten am Ende sogar noch etwas Glück, überhaupt einen Zähler im Monte-Mare zu behalten.

„Ein 5:5 ist kein Weltuntergang, aber ein bisschen enttäuscht bin ich schon“, gab Kaiserslauterns Neu-Trainer Phil Lane nach der Partie zu Protokoll. Und er sprach damit seiner kompletten Mannschaft aus dem Herzen, der man die Enttäuschung förmlich aus den Gesichtern ablesen konnte. Zuvor hatte man über die kompletten 32 Minuten eine ordentliche kämpferische Leistung gezeigt, war weitestgehend spielbestimmend, vergaß aber offensichtlich, sich dafür auch selbst zu belohnen. Dabei hatte eigentlich alles optimal für die Krokodile begonnen: Stefan Raspudic schloss den zweiten Angriff nach einem sauber vorgetragenen Konter zum 1:0 ab – wenig später legte Dirk Feddeck das 2:0 nach. Doch den Saarländern gelang der Ausgleich, auch wenn sie bei ihren beiden Distanzwürfen etwas Glück hatten, dass sie unhaltbar im Winkel einschlugen. Nach einem ebenso glücklich verwandelten Strafwurf von Dirk Feddeck gingen die Krokodile mit einer 3:2-Führung in die erste Pause. Die mangelhafte Chancenauswertung setzte sich im zweiten Abschnitt nahtlos fort, in dem den Kaiserslauterern kein einziger Treffer gelang. Zwar war man in der Verteidigung nach wie vor Herr der Lage und zwang die Gäste mehrfach dazu, ihre Angriffszeit ungenutzt ablaufen zu lassen, vorne wollte jedoch einfach nichts gelingen. Unkonzentrierte Pässe und schludrige Abschlüsse prägten das Spiel der Krokodile, die folgerichtig mit einem 3:3 in die Halbzeit gehen mussten. Auch nach dem Seitenwechsel blieben Tore Mangelware, was der SV Friedrichsthal seinem starken Torhüter zu verdanken hatte. Von den vier Hinausstellungen gegen die Gäste konnte der KSK keine nutzen. Die Saarländer machten es besser und schlossen ihr einziges Überzahlspiel erfolgreich zum 4:4 ab, nachdem zuvor Frederik Ramthun die Lauterer wieder in Führung gebracht hatte. Da sich die Partie auch im Schlussviertel weiterhin fast nur im Mittelfeld abspielte, sah es vier Minuten vor dem Ende plötzlich so aus, als würden beide Punkte ins Saarland gehen, nachdem der SVF erstmals in Führung gegangen war. Zum Glück für den KSK fand kurz darauf ein Sonntagsschuss von Stefan Raspudic den Weg ins Netz der Gäste und ein fulminanter Wurf der Saarländer endete wenig später am Gebälk des Lauterer Tores. So blieb es bei der Punkteteilung in einem eher langweiligen Spiel. Durch das Unentschieden steht der KSK in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf Rang fünf und muss in elf Tagen wieder ran. Dann wartet der Tabellenletzte SV Neunkirchen auf die Krokodile, die bis dahin vor allem an ihrem Tor-Abschluss feilen müssen. So spielten sie Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck, Youssef Chaouachi, Stefan Raspudic (2 Treffer), Melanie Keller, Juan Espinosa, Johannes Bröhl, Alex Lane, Stefan Stranz, Anita Raspudic, Frederik Ramthun (1), Jens Feddeck, Dirk Feddeck (2). |sts

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