Fussball
Pokalerfolge als gutes Omen für die Ligaspiele
Die erste Bewährungsprobe in der Liga ist für die Rodenbacher nicht mehr allzu fern: Am 5. September bestreiten sie vor heimischem Publikum die Auftaktpartie gegen den SC Idar-Oberstein II. Die Siege in den Pokalpartien haben das Vertrauen in die eigene Stärke noch wachsen lassen und sollten ein gutes Omen für die bevorstehenden Aufgaben sein. So verwundert es nicht, dass Andreas Gaebler mit seiner Mannschaft ehrgeizige Ziele anpeilt. „Wir wollen ganz oben mitspielen“, sagte der 36-Jährige nach dem überzeugenden 2:0 beim Bezirksligisten FV Bruchmühlbach.
Der Siegeszug
Mit diesem Sieg zogen die Rodenbacher in die zweite Verbandspokalrunde ein, in der sie dann am vergangenen Sonntag den SV Nanz-Dietschweiler mit 3:1 ausschalteten. Qualifiziert für den Verbandspokal hatte sich die Gaebler-Truppe beim SV Schopp, den sie mit 2:0 bezwang. Musste sie in dieser Partie in der zweiten Halbzeit einige schwierige Situationen überstehen, so steigerte sie sich gegen Bruchmühlbach und setzte diesen Aufwärtstrend gegen Nanz-Dietschweiler fort.
Schritt nach vorn
Dass die Mannschaft sich entwickelt, stimmt Peter Degen zuversichtlich im Hinblick auf die kommende Landesligarunde. Der 56 Jahre alte Vorsitzende des SV Rodenbach, der auch in dieser Saison als Betreuer ganz nah an der Mannschaft ist, stellte nach den Pokalspielen fest, dass das Team in jeder dieser Partien einen Schritt nach vorne gemacht und gegen Nanz-Dietschweiler „ein richtig gutes Spiel“ gezeigt habe. Dass die Mannschaft von Andreas Gaebler auch eine gute Rolle in der Staffel Nord spielen wird, davon ist Degen überzeugt und nennt als erstes Ziel das Erreichen der Aufstiegsrunde.
Das Damoklesschwert
Zunächst muss sich der SVR in seiner Staffel mit acht Konkurrenten messen, zu denen auch der VfR Kaiserslautern und der VfB Reichenbach gehören. Es stehen also auch Derbys auf dem Spielplan in dieser vom Coronavirus verschatteten Saison. Die noch immer nicht abgeklungene Pandemie schwebt wie ein Damoklesschwert über der Runde und sorgt für Unsicherheit. Natürlich hofft Peter Degen, dass die Saisonspiele gut über die Bühne gehen werden und es nicht zu einem coronabedingten Abbruch wie in der vorigen Runde kommt.
Bewährte Kräfte
Auch in der Spielzeit 2020/21 kann der SVR auf viele bewährte Spieler setzen, auf den technisch versierten Kevin Schehl, den dynamischen Außenstürmer Christian „Koli“ Kolender und den Angreifer Marco Heieck, der nicht nur auf Torjagd gehen wird, sondern auch zusammen mit Gaebler das Trainerduo des SVR bildet. Dass die beiden „sehr gut harmonieren“, freut Degen, der sich von den Neuen im Kader einiges verspricht.
Die Neuen
So wechselte vom SV Morlautern der Defensivspieler Norman Klug zum SVR und vom SC Weselberg der Allrounder Nico Schauß. Von der TSG Trippstadt kam der Stürmer Jan-Erik Schröder, der im Spiel gegen Bruchmühlbach den Treffer zum 2:0 erzielte. Auf den Einsatz von Marc Moritz (SG Meisenheim) wird man dagegen noch einige Zeit warten müssen, da der Offensivspieler sich den Fuß gebrochen hat.
Auch wenn die Pokalerfolge alle gegen unterklassige Gegner erzielt wurden, so hat die Mannschaft um den erfahrenen Spielertrainer und Abwehrchef Andreas Gaebler doch in diesen Partien gezeigt, dass sie spielerisch einiges zu bieten hat und dass mit ihr in der Landesliga zu rechnen ist.