Kaiserslautern PLETSCH-NIEDERLAGE: „Verschiedene Ursachen“

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Die Niederlage des CDU-Kandidaten Thomas Pletsch bei der Wahl des Landstuhler Stadtbürgermeisters hat verschiedene Ursachen. Dazu zählen unter anderem: 1. Die CDU-Wähler waren sich sicher, dass ihr Kandidat die Wahl gewinnt und blieben deshalb bei herrlichem Pfingstwetter dem zweiten Wahlgang fern. So erhielt Thomas Pletsch bei der Stichwahl absolut sogar weniger Stimmen als bei der ersten Wahl (1212 statt vorher 1320). 2. Nach seinem ungeschickten Beitrag auf der Gästebuchseite der Homepage der Freien Wählergruppe - FWG („Beileid zur Nichtabgabe der Stadtratsliste“) hatte bestimmt kein potenzieller FWG-Wähler das Bedürfnis, Thomas Pletsch zu unterstützen. Viele Stimmen, die bei der ersten Wahl auf Wolfgang Feth entfielen, gingen an den SPD-Kandidaten Ralf Hersina (1342 statt vorher 1006) oder durch Nichtwähler verloren. 3. Der amtierende Bürgermeister Klaus Grumer hielt es - auch sehr zum Schaden „seiner“ CDU - nicht für notwendig, den CDU-Kandidaten Pletsch den Wählern als seinen Nachfolger zu empfehlen und ihn im Wahlkampf zu unterstützen. Auch wenn hier persönliche Gründe eine Rolle gespielt haben sollten, wäre ein Votum von Herrn Grumer für Herrn Pletsch kein Nachteil gewesen. Fakt ist, dass Ralf Hersina die Wahl für sich entschieden hat. Man kann ihm für die nächsten Jahre bei der Amtsausübung nur viel Glück und Erfolg wünschen. Die CDU Landstuhl dagegen sollte ihre Schlüsse aus diesem Debakel ziehen, damit sie bei den nächsten Wahlen nicht auch noch die Mehrheit der Stadtratssitze verliert. Dazu gehört auch ein Überprüfen des persönlichen Umgangs innerhalb der Partei und der Besetzung von Partei- und Fraktionsposten.

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