Kaiserslautern Orientierung für die spätere Berufswahl: Handwerkskammer arbeitet mit Fritz-Walter-Schule zusammen
Füllmaterial und Erde waren bereits drin im Hochbeet, aber es fehlte noch etwas Entscheidendes: die Pflanzen! Die wurden noch schnell nachgereicht, so dass das Konstrukt aus Holz am Donnerstag auch gleich seiner Bestimmung auf dem Kaiserberg auf dem Gartenschaugelände übergeben werden konnte.
Tags zuvor hatten Neunt- und Zehntklässler der Fritz-Walter-Schule die drei Werkstücke in der Berufsorientierungswerkstatt der Handwerkskammer am Altenhof zusammengebaut. „Das wird immer sehr gut angenommen“, berichtet der Ausbildungsmeister der Handwerkskammer, Sascha Doll. Solche Projekte dienten der Berufsorientierung. „Die Schülerinnen und Schüler können schauen, ob aus dem Handwerk etwas für sie passt.“ Die zwölf Jugendlichen wurden von den beiden Lehrerinnen Tina Hoffmann und Mirjam Glaser betreut. „Das ist eine gute Sache, die praxisnah ist“, sagte Glaser.
Kontakt mit dem Werkstoff Holz
Im Mittelpunkt stand diesmal der Werkstoff Holz, in der Werkstatt könne aber auch Metall bearbeitet werden. Die Handwerkskammer arbeitet immer mal wieder mit Schulen in der Region zusammen, bietet zudem auch regelmäßig Kurse in den Ferien an, berichtet Doll weiter.
Die drei handfesten Ergebnisse des zweitägigen Projektes haben nun auf dem Kaiserberg, in den Themengärten, eine neue Heimat gefunden. Das freut auch den Leiter der Ausbildung auf der Gartenschau, Fritz Wuthenau, der den Schülerinnen und Schülern nebenbei auch noch den Ausbildungsbetrieb Gartenschau vorstellen konnte.