Kaiserslautern Nicht gut, aber erfolgreich

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KAISERSLAUTERN. Der Kaiserslauterer Schwimmsportklub hat sich zumindest vorübergehend Platz drei in der Qualifikationsrunde zur Ober- und Verbandsliga Rheinland-Pfalz/Saar gesichert. Mit 17:7 (3:2/5:1/7:3/2:1) behielten die Krokodile am Samstagabend im Monte Mare gegen den SV Friedrichsthal zwar die Oberhand, offenbarten aber spielerische Schwächen.

Den klaren Erfolg verdankte der KSK insbesondere der Torflut in den beiden Mittelvierteln. Die deutliche Führung beim Seitenwechsel kam aber etwas überraschend. Die Gastgeber starteten zwar furios und konnten durch einen von Stefan Raspudic verwandelten Strafwurf bereits nach 40 Sekunden in Führung gehen, blieben auch danach optisch überlegen, erzielten aber keine weiteren Treffer. Erst der Friedrichsthaler Ausgleich war so etwas wie ein vorübergehender Weckruf und die Krokodile kamen mit einem Doppelpack zum 3:1 (Johannes Bröhl, Attila Chouchan). Doch anstatt nun konzentriert weiter zu spielen, überließen sie den Saarländern zu viel Freiraum und mussten nach einer Hinausstellung den Anschlusstreffer hinnehmen. Frank Dick rettete bei mehreren Großchancen. Nach 50 Sekunden des zweiten Viertels zogen die Lauterer durch zwei Treffer von Frederik Ramthun auf 5:2 davon. Sieben Minuten später waren drei weitere Tore auf das Konto des KSK dazu gekommen. Stefan Raspudic (2) und Stefan Stranz trafen (8:3). Doch die Tore fielen in dieser Partie vor allem nach Kontern und durch Distanzwürfe. Im Angriffsspiel blieben die Krokodile einfallslos. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht: Die Außenpositionen wurden nicht konsequent besetzt, dem Spiel fehlte es an Querbewegung im Sturm und so blieb Kaiserslautern nur bei Schnellangriffen gefährlich. Dabei nutzten die Krokodile aber ihre Chancen, waren im dritten Viertel insgesamt siebenmal erfolgreich. Immer wieder spielten die Gastgeber ihre schwimmerische Überlegenheit aus, sodass fast die gesamte Mannschaft traf: Frederik Ramthun, Johannes Bröhl, Stefan Raspudic, Attila Chouchan, Karsten Schöniger (2) und Ulf Feddeck brachten den KSK vorentscheidend in Führung (15:6). Im finalen Abschnitt ließen die Kräfte auf beiden Seiten nach, sodass Torchancen selten wurden. Der gerade erst vierzehn Jahre altgewordene Jens Feddeck setzte noch einen Glanzpunkt: Er traf in seinem ersten Pflichtspiel direkt zum 16:6 und zeigte sich dabei im 1:1 vor dem generischen Tor abgeklärt. Ramthun setzte den Schlusspunkt (17:7). Mit 4:2 Punkten belegt der KSK hinter den Reservemannschaften aus Ludwigshafen und Neustadt den dritten Platz. Tabellenführer WSV Ludwigshafen II ist in zwei Wochen Lauterns nächster Gegner. (sts) So spielten sie Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck (1 Treffer), Attila Chouchan (2), Stefan Raspudic (4), Melanie Keller, Johannes Bröhl (2), Karsten Schöniger (2), Stefan Stranz (1), Anita Raspudic, Frederik Ramthun (4), Jens Feddeck (1).

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