Kaiserslautern Naturschutzbeirat der Stadt fördert vier Schulgärten

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium werden sogar Hühner gehalten.
Am Albert-Schweitzer-Gymnasium werden sogar Hühner gehalten.

Wie können zeitgemäße Schulgärten aussehen? Diese Frage stellte der Naturschutzbeirat den Schulen in Kaiserslautern, woraufhin vier Schulen ein Konzept für ihren Schulgarten eingereicht hatten. „Die Ideen waren so pfiffig, dass das Gremium alle vier Konzepte prämiert“, erläutert Karl-Heinz Klein, Vorsitzender des Naturschutzbeirats.

Zuvor stellten Schulvertreter nacheinander ihre Konzeptvorstellungen vor. Bettina Scholtis, Grundschule Erlenbach, und Sandra Bankowsky, IGS Bertha von Suttner, erläuterten ihre Pläne, die bereits bestehenden Schulgärten zu erweitern. Die Grundschule Auf dem Fischerrück werde ihrem Schulgarten eine Rundum-Erneuerung zukommen lassen, so Schulleiterin Anastasia Gelm. Georg Ehrmann bedankte sich für die Förderung des Schulgartens des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) und stellte die „Urban-Gardening“-AG vor, die bereits im Winter mit den Vorbereitungen der Arbeiten im Garten beginne. So würden Nistkästen gebaut oder Insektenhotels. Auch Ezana Leister und Lennart Ehrmann, Schüler des ASG, waren mit von der Partie und berichteten, dass der Garten vor kurzem um ein Hühnergehege erweitert worden sei. Schüler der fünften Klassen würden sich im Wochenwechsel um die geflügelten Bewohnerinnen kümmern und dürften im Gegenzug die frisch gelegten Eier mit nach Hause nehmen.

Schon seit einigen Jahren spenden Mitglieder des Beirats für Naturschutz der Stadt Kaiserslautern ihre Sitzungsgelder zur Unterstützung von Naturschutzprojekten, in denen sich Kinder und Jugendliche engagieren. In diesem Jahr wurden in Zusammenarbeit mit dem Referat Umweltschutz und dem Bildungsbüro der Stadt Schulkonzepten zur Gestaltung von Schulgärten mit jeweils 500 Euro prämiert.

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