Handball
Nachwuchs macht Mut: Dansenbergs Hoffnung gegen den Spitzenreiter vom Rhein
Für den TuS Dansenberg geht ein schwieriges Handballjahr zu Ende – und die letzte Aufgabe 2025 hat es noch mal in sich. Fünf Niederlagen in Folge haben die Mannschaft in die Nähe der Regionalliga-Abstiegszone rutschen lassen. Und jetzt kommt der Spitzenreiter HV Vallendar.
Die Verunsicherung der Dansenberger ist spürbar, doch beim Jahresabschluss vor heimischem Publikum soll am Samstag (20 Uhr, TuS-Halle) gegen den Tabellenführer noch mal alles mobilisiert werden, um ein Ausrufezeichen zu setzen. Mit dem formstarken Team aus der Nähe von Koblenz reist ein Gegner an, der in dieser Saison zu den stabilsten und ambitioniertesten Teams der Regionalliga Südwest gehört. Die Mannschaft spielt konsequent, physisch stark und effizient und ist ein echter Meisterkandidat. Für den TuS wird es darauf ankommen, die Fehlerquote zu minimieren und die defensive Stabilität wiederzufinden.
Ex-Spieler Torben Waldgenbach wieder in TuS-Halle
Besonderen Gesprächsstoff liefert die Rückkehr von Torben Waldgenbach, der zu Drittliga-Zeiten zwei Jahre lang das Dansenberger Trikot trug. Für ihn dürfte es ein emotionaler Abend werden. Für die Zuschauer ein Grund mehr, gespannt auf das Duell zu blicken.
Trotz der jüngsten Ergebnisflaute gibt es beim TuS Dansenberg auch positive Signale, vor allem vom eigenen Nachwuchs. Daniel Szczendzina aus der A-Jugend nutzte seine Einsatzzeit beim 30:32 gegen Budenheim eindrucksvoll und zeigte mit fünf Treffern, warum er im linken Rückraum perspektivisch eine echte Alternative sein kann. Mit neun Toren überragte zudem TuS-Talent Vincent Uben. Der 18-jährige, frisch gebackene Silbermedaillen-Gewinner bei den Deaflympics war sich vor allem im zweiten Durchgang sehr treffsicher und zeigte, welches Potenzial im TuS-Unterbau steckt. Diese Leistungen machen Mut – auch für das Duell gegen Top-Favorit Vallendar.