Handball
Nach Auswärtssieg Vorfreude beim TuS Dansenberg auf Samstag
Beim 31:29 (16:11)-Erfolg überzeugte das Team von TuS-Trainer Theo Megalooikonomou insbesondere in der ersten Spielhälfte und zeigte im zweiten Durchgang große Nervenstärke. Mit diesem Erfolg überholte Dansenberg seinen oberen Tabellennachbarn und festigte seine Position in der Spitzengruppe.
Der TuS hat damit den bislang wohl größten Härtetest der Saison mit Bravour bestanden – und sich durch den Sieg ein echtes Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Zweibrücken verdient. Der Rückstand auf den Spitzenreiter, der am Samstag um 20 Uhr seine Visitenkarte in der Dansenberger Sporthalle abgibt, beträgt nur noch drei Punkte.
Starke Leistung von Simon Gabrys im Tor
Dansenberg erwischte in Mühlheim den besseren Start, führte schnell mit 3:0 (4.) und blieb auch in der Folgezeit, gestützt auf eine kompakte Abwehr und einen glänzend aufgelegten Simon Gabrys im Tor – er vertrat den am Finger verletzten Stammtorhüter Michael Hoppe – durchgehend in Führung. „Simon hat seine Sache heute sehr, sehr gut gemacht“, sagte Coach Meegalooikonomou mit Blick auf den starken Auftritt des Ersatztorhüters, der unter anderem drei Siebenmeter parierte.
Dass nach dem 12:8 (20.) kurzzeitig der Faden riss und im Spiel nach vorne nicht mehr viel zusammenlief, fiel dank einer starken Torhüter- und Abwehrleistung nicht ins Gewicht. Die Schwarz-Weißen überstanden die siebenminütige Phase ohne eigenen Treffer nahezu unbeschadet und nahmen eine komfortable Fünf-Tore-Führung mit in den zweiten Abschnitt (16:11/30.). „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, haben aber in der ersten Viertelstunde nach der Pause die Intensität in der Abwehr nicht mehr hochhalten können. Zum Ende hin waren wir dann im Angriff zu nervös und nicht mehr klar genug in unseren Abläufen. Aber dennoch bin ich zufrieden, dass die Jungs den Sieg nach Hause gebracht haben und sich verdientermaßen belohnt haben. Jetzt freuen wir uns auf das Westpfalz-Derby gegen den Spitzenreiter SG Zweibrücken“, analysierte der Sportliche Leiter Ivan Vukas.
Spielmacher Ben Kölsch macht den Sack zu
Dansenberg blieb nach der Pause zunächst am Drücker und lag bis zur Mitte der zweiten Halbzeit durchgängig mit drei bis fünf Toren in Front. Bis zum Stand von 27:22 (45.) schienen die Schwarz-Weißen einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern. Keine fünf Minuten später war die Partie wieder völlig offen, weil Mühlheim jetzt alles auf eine Karte setzte und den Rückstand auf zwei Tore verkürzte. Ein Doppelschlag von Henry Hofmann und Vincent Uben zum 30:26 (53.) brachte den TuS zurück auf Kurs und läutete damit eine von den beiden Abwehrreihen geprägte Schlussphase ein, in der die Gäste zwei Minuten vor dem Ende auf 29:30 (58.) herankamen.
Das Beenden der Aufholjagd war Chefsache: Spielmacher Ben Kölsch krönte seine starke Leistung mit dem entscheidenden Treffer zum 31:29-Endstand. Es war das neunte Tor des umtriebigen Spielgestalters. Neben Torhüter Simon Gabrys (17 Paraden) und dem treffsicheren Ben Kölsch überzeugten auch die Rückraumschützen Henry Hofmann (6), Vincent Uben (5) und Jan Simgen (4). Verbesserungspotenzial zeigte sich im Umschaltspiel und in der Chancenverwertung über Außen – Themen, die bis zum Topspiel gegen Zweibrücken im Fokus stehen dürften.