Kaiserslautern Mit drei Punkten auf Platz drei

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Gelungener Abschluss für die Oberliga-Volleyballerinnen des SV Steinwenden. Im letzten Spiel des Jahres siegte das Team von Trainer Marco Borg bei der LAF Sinzig mit 3:1. Ein mühevoller, am Ende aber hochverdienter Erfolg, der dem SVS bis zum Jahreswechsel Platz drei sichert.

Mit „viel Kampf und Einsatz“ habe man sich diesen so wichtigen Auswärtsdreier erarbeitet, erklärte Steinwenden-Coach Borg nach dem schweren Jahresfinale. Zwar hätten sich Gastgeberinnen aus Sinzig nicht ganz so stark wie in der Vergangenheit präsentiert, aber eben doch als äußerst unangenehmer Gegner und dem SVS somit einiges abverlangt. In einer äußerst gewöhnungsbedürftigen Halle hatte Borgs Team zunächst einen eher unerwartet guten Start erwischt. Obwohl die gewohnte Spielvorbereitung fehlte, machten die Gäste in Satz eins nämlich kurzen Prozess mit dem Gegner und gingen durch ein klares 25:15 mit 1:0 in Führung. Dann jedoch verletzte sich Steinwendens Hauptangreiferin Bettina Gabriel am Knie und musste zunächst ausgewechselt werden. Sinzig nutzte die kurze Orientierungslosigkeit beim SVS und schlug mit einem ebenfalls deutlichen 25:16-Erfolg zurück. „Jetzt waren sie besser im Spiel und die Partie dadurch offener“, betonte Coach Borg, der ab dem dritten Durchgang glücklicherweise auch wieder auf die angeschlagene Gabriel zählen konnte. Beim Stand von 24:20 hatten sich die Gäste schließlich gleich vier Satzbälle erarbeiten und mussten letztlich doch bis zum 28:26-Erfolg lange zittern. „Diese Partie war ein ständiges Auf und Ab“, bilanzierte Borg. Mit dem glücklichen Ende allerdings für den SV Steinwenden: Denn auch im letztlich finalen vierten Satz setzten sich die Steinwendener durch (25:16) und fuhren so die komplette Drei-Punkte-Ausbeute ein. Nach dem vorletzten Spieltag der Hinrunde steht Steinwenden auf Rang drei, nur einen Zähler hinter dem Zweitplatzierten Germersheim und weitere zwei Punkte hinter Spitzenreiter Gonsenheim. Als Zwischenfazit kann sich das sicher sehen lassen. In der zweiten Saisonhälfte dürften die ehrgeizigen Steinwendenerinnen jedoch auch die vorderen Plätze noch einmal attackieren wollen. (cep)

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