Kaiserslautern Metz erwartet eine Reaktion
Das zweite Heimspiel binnen einer Woche bestreiten die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern am Samstag gegen den Karlsruher SC. Anstoß ist um 12 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Zuletzt kassierten die Pfälzer eine bittere 2:5-Pleite im Derby gegen den FSV Mainz 05, mit dem sie nun punktgleich auf dem dritten Tabellenplatz stehen.
Nicht nur deshalb, erwartet U19-Chefcoach Gunther Metz eine Reaktion seines Teams: „Ich hab’ den Jungs gesagt, dass man in der Runde auch mal so ein Spiel wie gegen Mainz dabei hat. Wir haben unsere Fehler besprochen und dann direkt den Blick nach vorne gerichtet. Jetzt will ich gegen den KSC sehen, dass wir versuchen, es besser zu machen.“ Besonders in puncto Aggressivität und Zweikampfverhalten möchte er von seinen Schützlingen eine erkennbare Steigerung sehen, so Metz. Mit dem Karlsruher SC trifft der FCK auf eine Truppe, die sich in dieser Spielzeit bislang unter Wert verkauft hat. Am letzten Spieltag verlor der Sportclub mit 0:2 gegen Greuther Fürth. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt nur einen Punkt, und mit 35 Gegentreffern haben die Karlsruher die zweitschwächste Abwehr der Liga. Im Lager der Pfälzer will man sich trotzdem nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigten. Vielmehr wird es darauf ankommen, wie man sich selbst auf dem Platz präsentiert, erklärte Metz. „Wir wissen um unsere Qualitäten. Und darauf wollen wir uns konzentrieren. Wenn wir unsere Tugenden einbringen, können wir gegen jedes Team gewinnen.“ Eine starke Leistung zeigten die Betzenberger bereits im Hinspiel, als sie durch Treffer von Lars Oesswein und Valdrin Mustafa einen verdienten 2:1-Sieg einfuhren. Personell haben die Lauterer weiterhin etwas zu kämpfen. So konnte Torhüter Lennart Grill zu Beginn dieser Woche wegen einer Grippe nicht mittrainieren. Während man bei ihm trotzdem auf einen Einsatz hofft, muss Innenverteidiger Paul Will passen. Er fehlt verletzungsbedingt ebenso wie Torben Müsel, der sich einen Faserriss (14 Tage Pause) zugezogen hat. Dafür ist Kapitän Iosif Maroudis nach abgesessener Gelbsperre wieder mit an Bord. Der stellvertretende Spielführer des FCK, Nicklas Shipnoski, wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen 1899 Hoffenheim für zwei Partien gesperrt. |ülg