Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Medizinstudium vor Ort: Wichtig für die Westpfalz

Das Westpfalz-Klinikum am Standort Kaiserslautern.
Das Westpfalz-Klinikum am Standort Kaiserslautern.

Eine Uni-Klinik ist das Westpfalz-Klinikum noch lange nicht. Aber es könnte auf dem Weg dahin sein. Zumindest der Anfang ist gemacht.

Für ein Wechselbad der Gefühle sorgt in diesen Tagen die Westpfalz-Klinikum GmbH. Vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass die Zentralküche geschlossen werden soll. 130 Beschäftigte sind davon betroffen, auch wenn es zumindest danach aussieht, dass für viele eine Lösung gefunden werden kann. Jetzt wurde verkündet, dass das Klinikum Ausbildungsort für Medizinstudierende einer angesehenen ungarischen Universität werden soll – in der Tat ein Meilenstein für das Krankenhaus als solches, aber auch mit Blick auf die künftige Ärzteversorgung in der Westpfalz. Dass die Kooperation mit der Semmelweis-Universität laut den Beteiligten binnen weniger Monate auf den Weg gebracht wurde, ist aller Ehren wert. Dazu dürfte beigetragen haben, dass sich das Land viel von diesem Projekt verspricht, wobei die Kombination aus Wissenschafts- und Gesundheitsminister in der Person von Clemens Hoch in dem Fall ideal ist.

Für all jene, denen die angekündigte Schließung der Zentralküche auf den Magen schlägt, dürfte die gute Nachricht Medizinstudiengang kein Trost sein. Aber es ist so, wie es die Aufsichtsratsvorsitzende Anja Pfeiffer durchaus treffend darstellt: In Zeiten wie diesen muss Geld gespart und trotzdem an der Zukunft gearbeitet werden. Einfach ist das nicht.

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