Kaiserslautern Letzte Wahlkampfstunden

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Endspurt im OB-Wahlkampf: Die Parteien und Kandidaten gehen heute ein letztes Mal auf Stimmenfang, bevor am Sonntag die Wahllokale öffnen. 77.621 Kaiserslauterer sind aufgerufen, den Oberbürgermeister neu zu bestimmen.

Die Parteien und Kandidaten werfen am letzten Tag vor der OB-Wahl noch einmal alles in die Waagschale, um die Gunst der Wähler zu erfahren. Die Innenstadt wird zu einer Wahlkampfzone. Die SPD lädt am Altenhof zum Nikolausfest, Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) greift in den letzten Stunden in den Wahlkampf ein. Die CDU mobilisiert ihre Kräfte an ihrem Wahlstand in der Marktstraße. Die FDP präsentiert sich am Übergang vom Schillerplatz zum Altenhof. Ein Trio tritt zur OB-Wahl an: Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD), der sich der Wiederwahl stellt. Und seine Herausforderer Nico Welsch (CDU) und Achim Bertram (FDP), die ihn zum 1. September 2015 im Amt beerben wollen. 62 Wahllokale übers Stadtgebiet verteilt warten morgen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr auf die Wähler. Davon liegen 15 in den Ortsteilen. Die Stadt hat die Anzahl der Stimmbezirke gegenüber der Landtags- und Bundestagswahl um zehn reduziert. Nach den Vorschriften darf ein Stimmbezirk nicht mehr als für 2500 Einwohner zuständig sein. Der größte Stimmbezirk wird der Stimmbezirk 0810 Stresemannschule sein. Hier sind 1812 Wahlberechtigte verzeichnet. Der kleinste Stimmbezirk im Stadtgebiet hat die Nummer 1720 und liegt in Siegelbach. Hier sind 740 Kaiserslauterer zur Wahl zugelassen. 7466 Kaiserslauterer haben Briefwahlunterlagen bei der Stadtverwaltung beantragt. Soweit die Briefwähler in der Kernstadt wohnen, werden ihre Stimmzettel am Abend in zwölf Briefwahlvorständen ausgezählt, die ihre Arbeit im Burggymnasium machen. Die Stimmzettel von Briefwählern aus den Ortsteilen werden in den betroffenen Wahllokalen vor Ort ausgezählt. Die Stimmzettel werden dafür am Sonntagvormittag von der Stadtverwaltung in die Ortsteile ausgefahren. 601 Wahlhelfer sorgen am Sonntag in den Urnen- und Briefwahl-stimmbezirken dafür, dass die OB-Wahl reibungslos über die Bühne geht. Die roten Koffer mit allen notwendigen Unterlagen und Utensilien, die für den Ablauf der Wahl vor Ort notwendig sind, wurden gestern im Rathaus gepackt. Für den Leiter der Wahldienststelle, Klaus Frank, beginnt der Arbeitssonntag um 7.15 Uhr im Rathaus. Bei der letzten OB-Wahl 2007 hatte Klaus Weichel den damaligen CDU-Oberbürgermeister Bernhard Deubig gestürzt. Auf den damaligen Präsidenten der SGD Süd in Neustadt entfielen 55,6 Prozent. Amtsinhaber Deubig kam auf nur 40,2 Prozent. Ein dritter Kandidat erreichte 4,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,8 Prozent. (rdz)

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