Kaiserslautern „Letzte Etappe abgeschlossen“

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Das fröhliche „Trallala“ eines Pfälzer Weinliedes, vorgetragen vom Gesangverein Eintracht Erlenbach, galt gestern Abend der Einweihung des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Erlenbach. Mitglieder der Wehr, des Stadtrates und des Ortsbeirats sowie zahlreiche Bürger waren zugegen, als Beigeordneter Peter Kiefer das Feuerwehrhaus neben der Theo-Barth-Halle seiner Bestimmung übergab.

„Es ist so weit. Die letzte Etappe ist erfolgreich abgeschlossen. Das große Ziel ist erreicht“, sprach Kiefer von einem bedeutenden Ereignis in Erlenbach. Der Beigeordnete blickte auf einen langen, steinigen Weg zurück. Bereits vor 20 Jahren habe sich das alte Gerätehaus in der Erlenbacher Straße in einem maroden Zustand befunden. Nachdem sich in den 90er Jahren die Pläne für eine neu gestaltete Ortsmitte zerschlagen hätten, die ADD 2005 einer neuen Planung des Feuerwehrhauses und dessen Finanzierung die Zustimmung verweigert habe, habe 2007 ein vom Vorstand der Stadtsparkasse initiiertes Modell für alle Beteiligten eine Lösung gebracht. „Heute hat die Stadtsparkasse eine neue Filiale in der Ortsmitte, die Bücherei ihren Platz im Obergeschoss der Ortsverwaltung und die Feuerwehr ein neues Gebäude.“ Probleme am jetzigen Standort habe die Beschaffenheit des Baugrundes bereitet. Die Erhöhung der geplanten Baukosten von ursprünglich 658.000 auf 849.000 Euro führte Kiefer auf eine geänderte Honorarordnung und auf veränderte Din-Vorschriften zur Erstellung eines Feuerwehrhauses zurück. Nach einer erneuten Standortfindung von dreieinhalb Jahren, einer Planungsphase von eineinhalb und einer Bauphase von einem Jahr stünde der Wehr jetzt ein unter wirtschaftlichen und energetischen Gesichtspunkten geschaffenes optimales Raumangebot für 24 Feuerwehrangehörige zur Verfügung, betonte der Beigeordnete. Zusätzlich könne der Zug über ein neues Löschfahrzeug und ein kleineres Mehrzweckfahrzeug verfügen. Kiefer: „Insgesamt hat die Stadt in Erlenbach eine Million Euro in die Sicherheit der Bürger investiert.“ Er freue sich riesig, dass es endlich so weit ist, sprach Ortsvorsteher Fritz Henrich von einem Freudentag für Erlenbach. Das Haus sei wunderschön geworden. Um es optimal zu nutzen, wünschte er der Wehr auch etliche neue Feuerwehrleute. Zugführer Hans-Otto Krause räumte ein, dass er den Tag persönlich schon nicht mehr für möglich gehalten habe. Jetzt gelte es, raus aus dem alten Provisorium zu kommen. Beigeordneter Kiefer bescheinigte er, seit seinem Amtsantritt 2007 sich mit großem Engagement für die Sache eingesetzt zu haben. Für den 30. August kündigte Krause einen Tag der offenen Tür an, für 2016 anlässlich des 135. Jubiläums der Feuerwehr ein großes Fest. Werner Stumpf, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Kaiserslautern, der 14 von 20 Jahren die Entwicklung in Erlenbach mitverfolgen konnte, freute sich über die würdige Unterkunft der Wehr. An viele „Bergetappen“ erinnerte sich Karl-Heinz Dippold, der als Vorgänger von Henrich im Ortsbeirat über 20 Jahre die Geschicke von Erlenbach lenkte. (jsw)

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