Handball Leistungssteigerung reicht TuS Dansenberg bei den Bergischen Panthern nicht

TuS-Trainer Thomas Weber (rechts) gibt seinen Spielern Kommandos.
TuS-Trainer Thomas Weber (rechts) gibt seinen Spielern Kommandos.

Am vergangenen Samstag, machte sich die erste Mannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg auf dem Weg ins Bergische Land, wo sie auf den Tabellensiebten, die Bergischen Panther traf. Nach dem schwachen Saisonstart mit drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen sollte jetzt die Trendwende erfolgen.

Die nach wie vor angeschlagenen TuS-Leistungsträger Jan Claussen und Jonas Dambach konnte beide eingesetzt werden und standen jeweils etwa 35 Minuten auf dem Platz. Vor allem die Rückkehr von Spielmacher Claussen tat dem Offensivspiel gut. Die Partie gegen den Vorjahresvierten der Weststaffel begann sehr ausgeglichen, die Hausherren legten vor, die Gäste konnten immer wieder ausgleichen. Beim Stand von 4:3 (7.) lag Dansenberg erstmals in Führung. Auch danach ging es weiter hin und her, bevor die Panther beim 7:5 (12.) mit zwei Toren vorne lagen. Im Anschluss verlor der TuS die Kontrolle über das Spiel und geriet weiter ins Hintertreffen, so gelang es den Hausherren ihren Vorsprung auf bis zu vier Tore (12:8, 18.) auszubauen.

Doch anders als in den vergangenen Wochen gab der TuS sich nicht auf und schaffte es, über eine konzentrierte und kämpferisch starke Leistung im Spiel zu bleiben. So gelang es postwendend, mit einem 3:0-Lauf auf 12:11 (23.) herzukommen. Torschütze war Luca Steinführer, der mit fünf Treffern bester Werfer des TuS war. Youngster Luca Stolze traf Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sogar zur 15:14-Pausenführung.

Start in zweite Halbzeit verschlafen

Doch der TuS verschlief den Start in die zweite Hälfte total. So gelang bis zur 45. Minute gerade einmal ein einziger Treffer. Dadurch hatten die Panther leichtes Spiel, sich eine deutliche Führung herauszuspielen. Zunächst starteten sie mit einem 4:0-Lauf auf 18:15 (37.) in die zweite Halbzeit, dann zogen sie bis zur 52. Minute auf sieben Tore davon (25:18). Nach einer Auszeit von Trainer Thomas Weber startete der TuS einen beeindruckenden Schlussspurt. Als Josip Repusic in der 59. Minute auf 24:26 verkürzte, schien ein Punkt greifbar, doch Toptorschütze Jonas Kämper machte mit seinen Treffern neun und zehn zum 28:25-Endstand allen Hoffnungen ein Ende.

Thomas Weber resümierte nach der Partie: „Es war eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den Spielen zuvor erkennbar, leider haben wir uns erneut durch eigene Unzulänglichkeiten um den verdienten Lohn gebracht.“

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