Judo RHEINPFALZ Plus Artikel Lautrer Judokas zeigen sich top in Luxemburg

Sie holten in Luxemburg Platz zwei der Vereinswertung: Livian Hermann, Andrej Müller, Leon Hermann, Trainer Aydin Kempirbaev, No
Sie holten in Luxemburg Platz zwei der Vereinswertung: Livian Hermann, Andrej Müller, Leon Hermann, Trainer Aydin Kempirbaev, Noah Njonga und Ilija Müller (von links).

Der JSV Kaiserslautern holt Platz zwei der Vereinswertung in Luxemburg. Auch beim Weinstraßenpokal sammelt der JSV fleißig Medaillen. Einen packenden Kampf zeigt eine Judoka.

Im luxemburgischen Dudelange trafen sich U15- und U18-Judokas aus unterschiedlichen Ländern. 300 Teilnehmer wollten es wissen. Am Mattenrand, dort, wo das Stimmengewirr mal französisch, englisch, niederländisch, deutsch, schweizerisch, belgisch oder auch mal nach Österreich klang, dort war auch Aydin Kempirbaev, Judo-Cheftrainer der Heinrich-Heine-Sporteliteschule Kaiserslautern, anzutreffen. Mit ihm ein Teil seiner HHG-Judogruppe, die für den JSV Kaiserslautern startet. Und wie sie das taten.

Drei JSV-Jungs holen Gold

Maxima Zink (U18, bis 57 kg) zog bis ins Finale vor, lieferte sich dort, einschließlich Golden Score, einen 15-minütigen packenden Finalkampf, um die Matte als Siegerin zu verlassen. Ihre Vereinskollegin Lina Stark holte in dieser Klasse Platz drei. Bei den U18-Jungs gewannen Andrej Müller, Noah Njonga sowie Leon Hermann ebenfalls Gold. Hermann sah sich besonders im Halbfinale gefordert, musste in die Verlängerung und kämpfte sich mit der Technik Sode-Tsurikomi-Goshi zum Ippon und weiter ins Finale. In der jüngeren Wertungsklassen steuerte Livian Hermann mit vier starken Siegen und einem Finalkampf, den er im Haltegriff knapp verlor, Silber zur Vereinswertung bei. Ilija Müller legte mit Platz drei noch eine Bronzewertung obenauf. Der JSV Kaiserslautern sowie HHG-Trainer Aydin Kempirbaev durften am Ende eines langen Turniertages Platz zwei der Vereinswertung entgegennehmen.

Beim Weinstraßenpokal in Bad Dürkheim waren zeitgleich die U15-JSVler Ben Wilhelm (Platz drei) und Tabea Naßhan (Platz zwei) erfolgreich. Hier konnten sich zudem die jungen Judoka U9 bis U13 beweisen. Mit viel Enthusiasmus zeigten sie erfolgreiche Kämpfe und sammelten neben zahlreichen Medaillen wertvolle Wettkampferfahrung.

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