Kaiserslautern Laufen, Schwimmen, Spaß haben und Lernen

Bahnen ziehen: Auch das gehörte zum Trainingslager des KSK. Die Schwimmer arbeiteten an der Grundlagenausdauer.
Bahnen ziehen: Auch das gehörte zum Trainingslager des KSK. Die Schwimmer arbeiteten an der Grundlagenausdauer.

Im Warmfreibad bereiten sich die jungen Schwimmer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) in einem intensiven Trainingslager auf die kommende Saison vor. Dabei steht neben dem anstrengenden Training auch eine Menge Spaß auf dem Programm.

Morgens um 8 Uhr beginnt der Tag für die 35 Teilnehmer des Trainingslagers des KSK mit einer Laufeinheit. Das zehntägige Trainingslager findet seit Jahrzehnten in den Sommerferien statt und bietet Schwimmern zwischen acht und 20 Jahren die Möglichkeit, sich intensiv auf die anstehende Saison vorzubereiten. „Das ist für uns der Auftakt in die Kurzbahnen-Saison. Wir kümmern uns während des Lagers vor allem um die Grundlagenausdauer“, erklärt Trainer Mirko Obradovic, der seit 2006 für die Schwimmabteilung des KSK verantwortlich ist. Nach dem Frühstück findet das erste Training statt. Im Sprungturmbecken des Warmfreibads ziehen die Kinder und Jugendlichen ihre Bahnen und werden dabei von mehreren Trainern angeleitet. Pro Trainingseinheit legen sie bis zu fünf Kilometer zurück. Das ist anstrengend. „Ich musste mich erst an die harten Trainingseinheiten gewöhnen, aber ich habe das Gefühl, mich durch das intensive Training sehr zu verbessern“, sagt die 18-jährige Lea-Marie Wetzel, die zum ersten Mal am Trainingslager teilnimmt. Nach einer warmen Dusche wartet im Schwimmerheim ein frisches Mittagessen. Dafür zuständig sind die Eltern der Teilnehmer. Sowohl mittags als auch abends kocht jeweils ein Elternpaar für die Gruppe. Die Kinder und Jugendlichen schlafen gemeinsam in den Schlafräumen des Schwimmerheims. Am Nachmittag ist Zeit zur Regeneration. Außerdem stehen verschiedene Aktivitäten auf dem Plan. So spielen die Teilnehmer gemeinsam Tischtennis, schwitzen im Fitnessraum oder besuchen den Kletterpark. „Dadurch, dass wir so viel Zeit zusammen verbringen, wachsen wir als Team richtig zusammen“, berichtet Lea-Marie Wetzel. In diesem Jahr soll zusätzlich das Thema Ernährung besprochen werden. „Das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Gerade in den Trainingslagern habe ich die Gelegenheit, die Schwimmer außerhalb des Trainings zu erleben und stelle oft fest, dass die Ernährung noch optimiert werden könnte. Daher haben wir dieses Jahr eine Ernährungsberaterin eingeladen, die den Kindern und Jugendlichen wichtige Ratschläge geben wird“, sagt Trainer Obradovic. Am Abend findet stets eine weitere Trainingseinheit im Schwimmbecken statt. Obradovic und sein Team achten dabei auf die richtige Atmung, das Einhalten des richtigen Pulsschlags und selbstverständlich auch auf die Technik der Schwimmer. Außerdem sind ihm Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sehr wichtig. „Ohne eine gewisse Gruppendisziplin funktioniert so ein Trainingslager nicht“, sagt er. Alle Teilnehmer, selbst die Jüngsten, die gerade im Grundschulalter sind, arbeiten hart für ihre individuellen Ziele. Doch der Spaß kommt nie zu kurz. Und so wird es für die Teilnehmer gar nicht so leicht sein, wenn die Ferien am Montag vorbei sind und es nicht mehr zum Training, sondern zurück in die Schule geht.

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