Kaiserslautern Lauf trifft Krise

„Wir wollen in diesem Spiel für eine Überraschung sorgen und unsere Negativserie beenden. Nach der Niederlage in Fehrbach, es war die fünfte in Folge, haben wir uns zusammengesetzt und uns auf die verbleibenden vier Spiele eingeschworen. Wir wissen, dass unsere 31 Punkte nicht ausreichen, um uns in der Klasse zu behaupten. Ich gehe davon aus, dass am Ende vier Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen werden. Und unser Vorsprung als Tabellenelfter auf den Viertletzten Rieschweiler II beträgt zurzeit nur zwei Zähler. Meine Mannschaft hat in dieser Woche gut trainiert und ist auf dem Weg der Besserung; sie wird am Samstag 110 Prozent geben. Dass unser Gegner einen Lauf hat, wissen wir. Aber ich sehe keinen Grund, warum wir Reichenbach nicht schlagen sollten. Ich bin nur noch bis zum Ende der Saison Trainer der SG Niederkirchen und will mich nicht nur mit einer Meisterschaft verabschieden, sondern auch mit dem Erfolg, mit meinem Team im Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksliga den Klassenverbleib geschafft zu haben.“ „Natürlich wollen wir am Samstag unsere Siegesserie fortsetzen und zum neunten Mal hintereinander gewinnen. Von der Tabelle her ist es ein einfaches Spiel für uns. Wir stehen auf dem dritten Rang der Bezirksliga und Niederkirchen acht Plätze hinter uns. Aber dabei dürfen wir nicht vergessen, dass unser Gegner starke Spieler wie Philipp Ritzmann und Benjamin Braun in seinen Reihen hat. Das Hinspiel haben wir 4:1 gewonnen. Niederkirchen hat damals gut gespielt, aber in der zweiten Hälfte haben wir uns durchgesetzt. Warum es bei der SGN in letzter Zeit so schlecht läuft, weiß ich nicht. Auf keinen Fall dürfen wir sie auf die leichte Schulter nehmen. Meine Spieler müssen sich bewusst sein, was für uns noch möglich ist. Wir können noch Platz eins oder zwei erreichen. Uns trennen nur zwei Punkte vom Zweiten Schopp und drei Zähler vom Ersten TSC Zweibrücken, der am vorletzten Spieltag noch bei uns antreten muss. Durch unsere Erfolgsserie haben wir die beiden vor uns stehenden Teams nervös gemacht.“ (pkn/Fotos: view)