Kaiserslautern Löwen empfangen Rote Teufel

In der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gastiert der 1. FC Kaiserslautern am Samstag beim TSV 1860 München (11 Uhr). Nach der starken Vorstellung gegen Tabellenführer Hoffenheim möchten die Pfälzer wieder auf Punktejagd gehen.
Der kommende Gegner musste am vergangenen Spieltag eine 0:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth hinnehmen und liegt in der Tabelle, trotz großer Ambitionen vor Rundenstart, derzeit nur auf dem vorletzten Platz. Hinzu kommt, dass die Löwen erst 15 Tore erzielten konnten, und damit in dieser Kategorie den schlechtesten Wert aller Bundesligateams vorzuweisen haben. FCK-Trainer Gunther Metz erwartet von der Partie keinen Leckerbissen: „Es wird ein harter Kampf und die 60er werden um jeden Zentimeter kämpfen. Wir müssen schauen, dass wir an der Leistung aus dem letzten Spiel gegen Hoffenheim anknüpfen. Das bedeutet, die Jungs müssen wieder unbequem sein und eine hohe Bereitschaft an den Tag legen. Außerdem müssen wir unsere individuellen Fehler minimieren und im Abschluss effektiver auftreten. Nur so können wir die Löwen bezwingen.“ Im Hinspiel boten die Lauterer einen guten Auftritt und führten bis zur 85. Minute durch den Treffer von Erik Wekesser verdient mit 1:0. In einer kuriosen Schlussphase drehten die Gäste allerdings den Spieß um und landeten einen ihrer bis dato vier Saisonsiege. Ob Wekesser auch am Samstag für die Betze-Jungs auf Torejagd gehen kann, steht bislang noch in den Sternen. Er bekam vergangene Woche einen Schlag auf den Mittelfuß und wird aller Voraussicht nach nicht auflaufen können. Das gilt wohl ebenso für Mittelfeldspieler Carlo Sickinger, der sich noch mit einer Prellung am großen Zeh herumplagt. Rechtsverteidiger Jan Just (Grippe) fällt definitiv aus. Und auf Joeri Stiens müssen die Pfälzer noch länger verzichten. Er befindet sich weiterhin in der Aufbauphase, erleidet aber immer wieder kleine Rückschläge, sodass er laut seines Coaches wahrscheinlich erst in einem Monat wieder auf dem Platz stehen kann. Sowohl bei Erdem Dogan als auch Waaris Bhatti, besteht Hoffnung dass sie noch rechtzeitig für das nächste Kräftemessen fit werden. (ülg)