Kaiserslautern Kunstbetrieb: Die 100 Wichtigsten

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Das britische Fachmagazin „ArtReview“ hat seine jährlich erscheinende Rangliste der wichtigsten Akteure auf dem Kunstmarkt herausgegeben. Auf Platz eins der „Power 100“ stehen die Schweizer Galeristen Iwan und Manuela Wirth. Sie hätten mit Dependancen in Zürich, London, New York, einem kürzlich eröffneten Kunstzentrum auf einem Bauernhof im britischen Somerset und einem geplanten museumsähnlichen Zentrum in Los Angeles „die Idee, was eine kommerzielle Galerie sein kann, erweitert“, sagte „ArtReview“-Chefredakteur Mark Rappolt. Die Wirths sind in guter Gesellschaft anderer Groß-Galeristen wie David Zwirner (Platz 3) und Larry Gagosian (6). Auch die deutschen Galerien Sprüth Magers (13), Daniel Buchholz (40), Neugerriemschneider (78) und Esther Schipper (79) sind vertreten. Künstler haben dagegen lediglich einen Anteil von rund 20 Prozent. Immerhin schaffte es dieses Jahr mit Ai Weiwei ein Künstler auf Platz zwei. Der chinesische Regimekritiker hatte auch schon mal auf Platz eins gelegen und war zwischenzeitlich auf Rang 13 abgerutscht. Dass er nun wieder eine Spitzenposition einnimmt, dürfte vor allem daran liegen, dass man wieder viel über ihn redet. „Jetzt, wo er reist, ist die Wirkung seiner Ausstellungen eine andere“, sagt „ArtReview“-Chef Rapppolt. Deutsche Künstler unter den „Power 100“ sind etwa der Fotograf Wolfgang Tillmans auf Platz 11, Rosemarie Trockel und Andreas Gursky, aber auch die Elektroband Kraftwerk, die auf Platz 13 gelistet ist. Gerhard Richter, der teuerste lebende deutsche Künstler, steht dagegen nur noch auf Rang 27. (dpa)

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