Kaiserslautern Kulturloge geht nächsten Schritt

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Die neu gegründete Kulturloge Kaiserslautern hat einen weiteren wichtigen Schritt getan. Am Montagabend wurde das Konzept vielen öffentlich anerkannten Sozialeinrichtungen erläutert. Das Interesse war groß.

Zu dem Treffen kamen unter anderem Vertreter des Sozialreferates, der Caritas, des Roten Kreuzes, des Erwerbslosenausschusses von Verdi, des Evangelischen Gemeindedienstes, der Lebenshilfe Westpfalz, des Ökumenischen Gemeinschaftswerkes Pfalz oder auch der Sozialstation Nord-Ost. Rodger Gregorowitsch, einer der beiden Sprecher der Kulturloge, warb um die Unterstützung der sozialen Einrichtungen: „Sie sind unsere wichtigsten Partner. Sie kennen unsere Zielgruppen. Diese sollen sich über sie bei uns anmelden und sie bestätigen dadurch die Bedürftigkeit. Kein zukünftiger ,Kulturgast’ muss dann uns oder gar an der Abendkasse weitere Nachweise bringen.“ Die kostenlosen Karten für kulturelle Veranstaltungen würden einfach auf den Namen an der Abendkasse hinterlegt und ganz normal abgeholt, damit werde der Respekt und die Würde gewahrt, so Gregorowitsch weiter. Die Kulturveranstalter melden der Kulturloge einige Tage vorher ein Kontingent nicht verkaufter Karten. Die ehrenamtlichen Helfer der Kulturloge rufen dann die Kulturgäste an und vermitteln die Karten, erläuterte Gregorowitsch. Persönliche Ansprache sei einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren der inzwischen in 27 Städten aktiven Kulturlogen. Der Leiter des städtischen Sozialreferates Günter Andes äußerte sich angetan: „Das war eine sehr konstruktive Veranstaltung, insgesamt ist dies ein gutes Konzept. Es sollten nun im Vorfeld keine Hürden aufgebaut werden.“ Der Leiter des Kulturreferates, Christoph Dammann, konstatierte: „Das Projekt läuft wirklich gut. In der kommenden Woche bringen wir die Vorlage in den Kulturausschuss ein.“ Danach würden Flyer verteilt, mit denen sich Interessierte über die sie betreuenden sozialen Einrichtungen bei der Kulturloge anmelden könnten. An einer ehrenamtlichen Mitarbeit Interessierte können sich weiterhin unter der E-Mail-Adresse kulturloge.kl@web.de melden. (red)

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