Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel KSK-Wasserballer treffen auf die Kellerkinder

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Zwei zumindest auf dem Papier lösbare Aufgaben haben Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Wochenende vor der Brust: Zunächst treffen die Krokodile am Samstag ab 19.30 Uhr in der „Lakai“ auf den Tabellenvorletzten SV Neunkirchen, ehe knapp 24 Stunden später das Schlusslicht WSV Ludwigshafen III zu Gast im Monte-Mare sein wird (19.15 Uhr).

„Wiedergutmachung“ ist angesagt für die Lauterer nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Trier. Wenn man weiter oben mitspielen will, kommt man ohnehin nicht drum herum, Spiele gegen die Teams aus den unteren Regionen der Tabelle zu gewinnen. Insofern ist die Marschrichtung der Krokodile am Wochenende klar: Zwei Siege müssen her, auch wenn die eigene Aufstellung erneut Sorgenfalten auf die Stirn von Spielertrainer Stefan Raspudic treibt. Ob Torjäger Dirk Feddeck am Wochenende wieder halbwegs einsatzbereit ist, steht noch in den Sternen – sicher ausfallen wird zumindest am Sonntag Melanie Keller, die in den letzten Partien groß aufspielte und vor allem mit tollen Aktionen in der Balleroberung zu glänzen wusste.

In beiden Partien klar favorisiert

Schaut man sich die bloßen Ergebnisse aus der Hinrunde an, so sind die Lauterer natürlich trotzdem in beiden Partien klar favorisiert. Dabei sollte allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass Neunkirchen bei der 5:21-Niederlage im Monte-Mare auf drei Stammspieler verzichten musste und dass Ludwigshafen III beim 17:7-Erfolg der Krokodile am Rhein mit einer fast kompletten U19-Mannschaft angetreten war.

„Wir müssen unbedingt unsere miserable Chancenverwertung in den Griff bekommen“, weiß Coach Raspudic um das große Problem des KSK, das sich wie ein roter Faden durch die letzten beiden Spielzeiten zieht. Dabei ist weniger die Tatsache beunruhigend, dass sich mehr als die Hälfte der bisherigen 109 Lauterer Tore auf die Brüder Dirk (34) und Jens (21) Feddeck verteilt, was das Team eventuell leicht ausrechenbar macht. Vielmehr sind es die unkonzentrierten und teils überhasteten Abschlüsse sowie die häufigen Abspielfehler, mit denen man sich gute Möglichkeiten im letzten Moment zunichtemacht, an denen gearbeitet werden muss.

Mit zwei Siegen gegen die beiden Teams, die je nur einen Erfolg aus zehn Spielen aufweisen können (Ludwigshafen gewann das direkte Duell, Neunkirchen besiegte die zweite Vertretung vom Rhein), würden sich die Krokodile zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz zwei der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar schieben.

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