Kaiserslautern
KSK-Wasserballer bestreiten Verfolgerduell beim SSV Trier
Mit einer richtungsweisenden Partie starten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs in die finale Phase der Oberliga-Saison 2018/19. Aufgrund der engen Tabellensituation könnte am Sonntag (18 Uhr) in der Partie beim SSV Trier schon eine Vorentscheidung in Bezug auf die vorderen Plätze fallen.
Das diesjährige Freibaddebüt der Krokodile ist allerdings verschoben: Aufgrund der Wettervorhersagen wurde die Begegnung kurzfristig ins Trierer Hallenbad verlegt. Sechs Oberligaspiele innerhalb von sechs Wochen stehen für den KSK in der aktuellen Saison noch im Kalender. Hinzu kommt das Halbfinale im südwestdeutschen Pokal, sodass die Krokodile bis zu den Sommerferien eventuell auch noch eine achte Begegnung austragen werden. Viermal darf man dabei zu Hause antreten, dreimal geht es in die Fremde – sollte man das Pokalendspiel erreichen, wäre dies ebenfalls eine Auswärtspartie für die Kaiserslauterer. Das ursprünglich für Sonntag in Trier vorgesehene Freibaddebüt gibt man nun am 19. Mai beim SC Poseidon Worms – der erste Auftritt im heimischen Warmfreibad ist das Pokal-Halbfinale gegen den WSV Vorwärts Ludwigshafen II am 22. Mai.
Kampf um die Medaillenplätze
Obwohl noch etliche Oberliga-Spiele offen sind, könnte die Begegnung des KSK-Teams in Trier schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Medaillenplätze bringen. Insbesondere dann, wenn der KSK (derzeit Dritter mit 12:4 Punkten) sie für sich entscheiden könnte und den SSV (Fünfter/10:6) dadurch mit vier Zählern auf Distanz hielte. Angesichts der letzten Ergebnisse, die die Krokodile an der Mosel erzielen konnten, ist dies allerdings nicht unbedingt wahrscheinlich: Der letzte Erfolg liegt mehr als vier Jahre zurück – danach musste man teils deftige Niederlagen quittieren, wie beispielsweise das 4:12 im April 2016. Ganz chancenlos fahren die Krokodile aber trotz ihres voraussichtlich wieder nur sehr „übersichtlichen“ Kaders sicher nicht nach Trier. Außer beim 20:9-Sieg gegen den WSV Ludwigshafen II konnte der SSV nämlich in dieser Saison noch nicht wirklich überzeugen. Gegen den SC Neustadt III und den SV Friedrichsthal sowie im Heimspiel gegen Ludwigshafen 2 zog man den Kürzeren, lediglich bei den Auftritten gegen die „Kellerkinder“ hielt man sich bislang schadlos.
Ein ähnlich dilettantisches Offensivspiel wie zuletzt gegen Worms sollten die Lauterer allerdings nicht wieder an den Tag legen, wenn man mit etwas Zählbarem von der Mosel zurückkehren will. „So viele Chancen wie vor drei Wochen werden wir nicht wieder bekommen – diesmal müssen wir unsere Erfolgsquote definitiv steigern“, weiß Spielertrainer Stefan Raspudic um die Schwächen, die sein Team zuletzt gezeigt hat. Ärgerlich, dass wegen der Ferien und technischer Probleme im Schulzentrum Süd seit Mitte April etliche Trainingseinheiten ausgefallen sind, in denen die Krokodile weiter an ihrem Abschluss hätten feilen können.