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KSK-Team scheidet im Pokal-Halbfinale gegen WSV Vorwärts Ludwigshafen II aus
Die erste Heimniederlage des Jahres 2019 bedeutete für die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs gleichzeitig das vorzeitige Ende der Pflichtspielsaison: Mit 9:16 (3:4/1:3/2:5/3:4) unterlag man dem WSV Vorwärts Ludwigshafen II und schied somit bereits zum fünften Mal seit 2014 gegen die Rheinstädter aus dem südwestdeutschen Pokal aus.
Auch im 15. Saisonspiel schafften es die Krokodile nicht, ihre Auswechselbank komplett zu füllen. Ganz im Gegenteil: Nach den Ausfällen von Anita Raspudic und Johannes Bröhl konnten die Lauterer auf nur zwei Ersatzspieler zurückgreifen. Auf der anderen Seite war die Reserve des WSV Ludwigshafen mit einem vollen Kader angetreten und hatte neben zwei Damen und einigen jungen Spielern auch mehrere Zweitliga-Cracks an Bord. Und diese gaben zu Beginn der Partie direkt den Ton an und zeigten dem KSK, wo der Hase lang laufen wird: Nach vier Minuten hatten die Gäste bereits viermal getroffen und lagen 4:1 vorn (zwischenzeitliches 1:2 durch Ulf Feddeck). Erst langsam stellten sich die Krokodile auf die zum Teil robuste Spielweise der Rheinstädter ein und kamen – auch begünstigt durch erste Auswechslungen beim WSV – besser ins Spiel. Kurz vor der ersten Pause erzielten die Gastgeber durch Jens und erneut Ulf Feddeck die Treffer zum 2:4 beziehungsweise 3:4, und Mitte des zweiten Abschnitts gelang Melanie Keller der Ausgleich. Bis zur Halbzeit war dies allerdings schon wieder Makulatur, da Ludwigshafen kurz das Tempo an- und auf 7:4 davonzog.
Stärke im Umschaltspiel
Nach dem Seitenwechsel demonstrierte der WSV dann insbesondere seine Stärken im Umschaltspiel und konterte die Krokodile, die ihre Abwehr phasenweise zu stark entblößten, ein ums andere Mal aus. Die Lauterer hatten zwar mittlerweile mehr vom Spiel, schafften es aber nicht wirklich, die Gäste in Gefahr zu bringen. Bis zur letzten Pause konnte man nur zwei Erfolgserlebnisse verbuchen; beide Treffer erzielte Stefan Stranz. Auf der anderen Seite überwand Ludwigshafen Frank Dick im Lauterer Tor allerdings fünfmal und lag souverän mit 12:6 vorn.
Im Schlussabschnitt wechselten die Gäste wieder munter durch, sodass sich beide Teams nun durchaus auf Augenhöhe begegneten. Die drei Lauterer Treffer durch Dirk Feddeck (per Rückhand), Melanie Keller, die einen schönen Schnellangriff bilderbuchmäßig abschloss, sowie Ulf Feddecks drittes Tor in Überzahl reichten aber nicht, um das letzte Viertel für sich zu entscheiden. Ludwigshafen traf einmal mehr und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 16:9 aus.
Fünftes Pokalaus gegen Vorwärts
Nach 2014, 2015 und 2017 verlor der KSK somit das vierte Pokal-Halbfinale gegen den WSV und verpasste nach dem letztjährigen Aus gegen den SC Neustadt II zum fünften Mal in sechs Jahren den Sprung ins Endspiel, das man zuletzt 2016 erreicht und ebenfalls gegen Ludwigshafen II verloren hatte. Spielertrainer Stefan Raspudic konnte der Partie aber doch noch etwas Positives abgewinnen: Zum einen erreichte sein Team erneut eine hundertprozentige Ausbeute bei Überzahlspielen, zum anderen konnten sich die beiden Nachwuchsspieler Florian Heine und Lukas Starck gegen die zum Teil übermächtige Konkurrenz beweisen und zeigten sehr gute Leistungen.
Während Ludwigshafen am Freitag im Pokalfinale versuchen wird, das Double von Oberliga-Meister SV Friedrichsthal zu verhindern, ist für den KSK die Pflichtspielsaison 2018/19 beendet. Ehe es in die Sommerpause geht, steht für die Krokodile am letzten Juni-Wochenende allerdings noch der Auftritt beim Freundschaftsturnier des CN Dudelange in Luxemburg auf dem Programm.
So spielten sie
KSK: Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck (3 Treffer), Florian Heine, Stefan Raspudic, Melanie Keller (2), Jens Feddeck (1), Lukas Starck, Stefan Stranz (2), Dirk Feddeck (1).