Synchronschwimmen RHEINPFALZ Plus Artikel KSK-Duett holt Bronze bei den deutschen Meisterschaften

Darleen Coressel und Lukas Vollrath in Bochum im Bad.
Darleen Coressel und Lukas Vollrath in Bochum im Bad.

Das Bochumer Wasser war für Darleen Coressel und Lukas Vollrath vom Kaiserslauterer Schwimmsportklub (KSK) ein nahezu perfektes Medium. Beide gewannen dort bei den deutschen Meisterschaften in der Kategorie Mixed-Duett die Bronzemedaille.

Mit einem hochverdienten Bronzeplatz kehrten Darleen Coressel und Lukas Vollrath von den deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen in den offenen Klassen nach Kaiserslautern zurück. Dabei sind Darleen Coressel und Lukas Vollrath erst seit dieser Saison unter ihrer Trainerin Nina Weber überhaupt gemeinsam synchron im Wasser unterwegs. Bereits im Sommer bewiesen sie schon die gemeinsame Klasse und wurden völlig überraschend Jugendmeister.

Bei den Assen am Start

Nun der Start bei den Assen. In Bochum tummelten sich die Topschwimmerinnen und Topschwimmer Deutschlands, auch die meisten Nationalmannschaftsmitglieder waren am Start. Das KSK-Duett ließ sich davon nicht beeindrucken und eröffnete den Wettkampf mit einer sauberen technischen Kür, die ohne Punktabzug zu einer guten Vornote führte. Bei den freien Küren brachte das Team eine fast fehlerfreie und synchrone Leistung ins Becken, verbesserte sich um fast zehn Punkte gegenüber den deutschen Jugendmeisterschaften und nahm am Ende Bronze entgegen. Den Sieg holte sich das Mixed-Duett aus Berlin, das in diesem Jahr Deutschland bereits auf internationaler Ebene, unter anderem bei der WM in Fukuoka, vertreten hat und einiges an Erfahrung und Abgeklärtheit mit ins Wasser bringt. So gesehen wertet Trainerin Nina Weber den Bronzeplatz für das KSK-Duett als absolut fantastisch. „Diese positiven Eindrücke nehmen wir nun mit ins Training und bereiten uns auf die neue Saison vor, die im Februar startet“, zeigt sich Weber begeistert von DM-Bronze. Ein Glanz, der sicher auch den Synchron-Nachwuchs dieser insgesamt noch jungen Abteilung im KSK weiter motivieren wird.

Trainingsarbeit trägt Früchte

Denn auch beim Nachwuchs tut sich was. Die KSK-Synchronschwimmer stellen sich immer breiter auf. Der Weg zu Erfolgen wie von Coressel/Vollrath ist für Anfänger natürlich ein weiter und fängt bei Trainerin Weber behutsam an. Gerade hatte sie ihre jüngsten „Synchros“ bei einem Vergleichstest in die Wettkampfwelt eingeführt. In Stuttgart kamen die Vereine aus Baden-Württemberg sowie Mädels aus Kaiserslautern zusammen. Für den KSK waren bei den Anfängerinnen Ella Herber und Axana Jack am Start. „Die beiden sind erst seit zwei Monaten in unserem Team und konnten mit einem tollen fünften und neunten Platz auf sich aufmerksam machen“, ist die Trainerin schon stolz, dass bereits die kurze Trainingsarbeit Früchte trägt. Sie sieht großes Potenzial für die Zukunft.

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