Kaiserslautern Krokodile weiter auf Bronzerang

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Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs können beruhigt in die Osterpause gehen: Mit 9:4 (1:0/3:1/2:2/3:1) fuhren sie am Donnerstag beim SV Neunkirchen einen überraschend ungefährdeten Sieg ein.

Sie bleiben damit zumindest vorerst auf dem dritten Platz der Qualifikationsrunde zur Ober- und Verbandsliga Rheinland-Pfalz/Saar. „Das hat Spaß gemacht! Toll, wie einer für den anderen mitgekämpft hat“, war Torhüter Frank Dick, der mit seinen Paraden den SV Neunkirchen ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte, voll des Lobes für das Team. Spielertrainer Stefan Raspudic ergänzte: „Eine souveräne Vorstellung.“ Die nicht unbedingt zu erwarten war. Denn während die Gastgeber die Qual der Wahl hatten, waren die Krokodile mit zehn Akteuren am Start – darunter der nach wie vor angeschlagene Bernd Feddeck und zwei Damen. Doch dass letzteres für den KSK kein Nachteil ist, machte Anita Raspudic nach Beginn des zweiten Viertel deutlich, als sie den ihr gebotenen Freiraum nutzte und fulminant zum 2:0 einnetzte. Nach dem 1:0 durch Stefan Stranz und dem 2:1 von Neunkirchen war es ein kurioses Tor, das den Krokodilen wieder den alten Vorsprung brachte: Frederik Ramthun hatte ein Überzahlspiel schnell abgeschlossen, aber ob der Ball tatsächlich die Linie überquert hatte, war nicht ersichtlich. Der Neunkirchener Torhüter wertete die Gestik des Schiedsrichters falsch, dachte der Treffer zählt und hämmerte den Ball wütend nochmal in die Maschen – erst jetzt entschied der Unparteiische definitiv auf „Tor“. Auch vier Hinausstellungen in Folge gegen den KSK änderten nichts mehr an dessen Sieg. (sts) So spielten sie Kaiserslauterer SK: Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck, Stefan Raspudic (1 Treffer), Melanie Keller, Bernd Feddeck (1), Johannes Bröhl, Karsten Schöniger, Stefan Stranz (3), Anita Raspudic (1), Frederik Ramthun (3).

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