Kaiserslautern Krokodile schnappen nach dem Preisgeld

Als Vorbereitung auf die letzten drei Pflichtspiele der Saison nehmen die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Wochenende an einem hochkarätig besetzten Turnier in Luxemburg teil. Bei der erstmals ausgetragenen, internationalen „Waterpolo Challenge“ in Düdelingen werden die Krokodile auf Mannschaften aus Luxemburg, Belgien, Frankreich, der Niederlande und Deutschland treffen.
Da es mit Dielkirch und Luxemburg Stadt nur noch zwei Wasserballteams im ganzen Land gibt, gehen die luxemburgischen Vereine neue Wege. So hat man seit mehreren Jahren die nationale Meisterschaft zu einer „Grenzlandrunde“ geöffnet, in der man mit Longwy (Frankreich), Saarbrücken, Trier und Friedrichsthal mittlerweile immerhin schon zu sechst ist. Mit der erstmals ausgetragenen „Waterpolo-Challenge“ will man das Interesse am Wasserballsport weiter steigern und hat dazu ein illustres Feld an den Start gebracht. Neben den beiden Lokalmatadoren wird die niederländische Mannschaft aus Sittard dabei sein, aus Belgien kommen Charleroi und Brüssel, Frankreich entsendet Longwy und Thionville. Deutschland stellt mit Trier, Stolberg und dem KSK das größte Kontingent des Zehnerfeldes. Auf alle Teilnehmer wartet ein strammes Programm, denn die Premiere wird als Ein-Tages-Turnier ausgetragen. Bei einer Vorrunde in zwei Fünfer-Gruppen mit anschließenden Halbfinals und Platzierungsspielen sind innerhalb von siebeneinhalb Stunden 29 Begegnungen zu absolvieren, wofür in einem 50-Meter-Becken zwei parallele Felder aufgebaut werden. Da verspätetes Erscheinen eines Teams zunächst mit einem 0:5-Rückstand und dann mit kompletter Abwertung der Partie bestraft wird, ist zu erwarten, dass sich alle so diszipliniert verhalten, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Zumal sich der Erfolg auch finanziell lohnt: Unter den drei Erstplatzierten wird ein Preisgeld von 1000 Euro ausgespielt. Die Lauterer, die erstmals an einem Turnier in Luxemburg teilnehmen, treffen in ihrer Vorrundengruppe auf Thionville, Trier, Luxemburg Stadt und Brüssel. Aufgrund der nach wie vor angespannten Personalsituation, wird der KSK als Mixed-Team antreten und bekommt zusätzliche Unterstützung aus Friedrichsthal und Neunkirchen. Auch wenn man über die Spielstärke der meisten Gegner nur wenig sagen kann, liebäugelt man im Lager der Krokodile zumindest mit dem Einzug ins Halbfinale, um möglichst lange um den „Pott“ mitzuspielen. |sts