Kaiserslautern Krokodile holen in Longwy Gold und Silber

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Einen optimalen Start in die Sommerrunde erwischten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) am Wochenende beim Pfingstturnier von Grand Longwy Waterpolo in Frankreich. Die KSK-Damen verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr und gewannen als Spielgemeinschaft mit dem SV Friedrichsthal alle sieben Turnierspiele.

Die Damenmannschaft legte einen Start-Ziel-Sieg hin, der noch deutlicher ausfiel als im Vorjahr (fünf Siege/ein Unentschieden). Zwar schwammen sie direkt in der ersten Begegnung mit dem ASPTT Nancy einem 0:1-Rückstand hinterher, bis zur Halbzeit hatten sie die Partie jedoch auf 4:1 gedreht. Am Ende gewannen sie verdient mit 6:3. Die saarländisch-pfälzische Kombination ließ dem RISC Brüssel beim 6:0 keine Chance, und auch das 3:1 gegen die Vertretung von Lille war eine deutliche Angelegenheit. Nach dem 4:1 gegen Grand Longwy Waterpolo I stand der KSK/SVF schon vor dem abschließenden Match gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber als Tabellenführer fest und ließ es aufgrund der anstrengenden fünf Spiele innerhalb von acht Stunden etwas langsamer angehen. Trotzdem stand am Ende ein standesgemäßes 5:3 zu Buche, was die deutsche Kombination zum souveränen Gruppensieger (10:0 Punkte) vor Longwy I und Brüssel (je 6:4) machte. Im Halbfinale gegen Brüssel untermauerte Kaiserslautern/Friedrichsthal beim 7:2 seine Titelambitionen und traf auf Nancy. Wie in der Auftaktbegegnung schwammen die KSK/SVF-Damen zunächst einem Rückstand hinterher und wandelten ihn bis zum Seitenwechsel in eine 4:1-Führung um. Tassja Buchheit erzielte in der letzten Minute mit ihrem neunten Treffer per Strafwurf das 6:4. Nancy kam noch mal auf 5:6 heran, doch dabei blieb es. Die Herren steigerten sich gegenüber 2013 um zwei Plätze, zogen ins Endspiel ein, unterlagen da aber Lille UC knapp mit 3:5. Zum Turnierauftakt überraschte die Lauterer Herrenmannschaft mit einem ungefährdeten 5:1-Sieg gegen die hochgehandelte Vertretung des ASPTT Nancy. Die Partie gegen Quiévrechain blieb bis zum Abpfiff spannend: Die Lauterer hatten zwei Sekunden vor dem Ende das 6:5 erzielt. Quiévrechain schaffte es mit der Schlusssirene, einen Weitwurf im KSK-Tor unterzubringen, der von der weit zurückgezogenen Verteidigung derart abgefälscht wurde, dass er unhaltbar für Frank Dick zum 6:6 einschlug. Dafür konnte sich der Lauterer Goalie im Aufeinandertreffen mit Libellule de Paris mehrfach auszeichnen und avancierte zum Matchwinner, nachdem er beim Stand von 3:2 für die Krokodile mehrere 100-prozentige Chancen der Libellen zunichtegemacht hatte, so dass der KSK im letzten Angriff mit dem 4:2 alles klarmachen konnte. Gegen Schlusslicht Grand Longwy Waterpolo II ging es mit 7:3 ins Halbfinale. Dort warteten erneut die Libellen aus Paris. In der Schlussminute glichen die Lauterer zum 3:3 aus. Dirk Feddeck - am Ende zusammen mit Stefan Raspudic mit je neun Treffern bester KSK-Torschütze - erzielte kurz vor dem Abpfiff das viel umjubelte 4:3, das den Einzug ins Endspiel gegen Lille UC bedeutete. Die Entscheidung fiel im Finale kurz vor dem Ende, als die Krokodile beim Stand von 3:4 alles nach vorn warfen, einen Konter fingen und 3:5 verloren. (sts)

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